Nicht wegwerfen! So verwertest du reife Bananen richtig.

Bananenbrot mit reifen Bananen, Walnüssen und Haferflocken auf einem Holztisch.

Lesezeit: 4 min

Reife Bananen sind ein echter Allrounder in der Küche und lassen sich noch vielseitig verwerten. Ob Bananenbrot, Muffins, Pancakes, Smoothies oder selbst gemachtes Eis: Alte Bananen bringen natürliche Süße und viel Geschmack in verschiedenste Rezepte.

Kann man braune Bananen noch essen?

Bananen reifen nach der Ernte weiter: Dabei wandelt sich Stärke in Zucker um, die Schale bekommt braune Flecken und das Fruchtfleisch wird weicher und süßer.¹ Braune Flecken sind aber kein Grund, eine Banane wegzuwerfen. Sehr reife Früchte eignen sich besonders gut zum Zerdrücken oder Pürieren und bringen natürliche Süße in viele Rezepte.¹ Prüfe die Bananen vor der Verwendung kurz. Bei faulen Stellen, Schimmel oder deutlich verändertem Geruch solltest du sie nicht mehr verwenden.² Wie du Bananen richtig lagerst und ihren Reifeprozess verlangsamst, erfährst du in unserem Ratgeber Bananen richtig lagern.  

Bananenbrot, Muffins, Kuchen: So nutzt du reife Bananen zum Backen.

Überreife Bananen eignen sich ideal zum Backen: Zerdrückt als Bananenmus lassen sie sich einfach unter verschiedene Teige rühren, sorgen für natürliche Süße und machen das Gebäck saftig.

  • Bananenbrot: Drei bis vier Bananen zerdrücken und mit Mehl, Backpulver sowie Milch oder Pflanzendrink vermengen. Nach Geschmack Nüsse, Schokolade oder Haferflocken ergänzen.
  • Bananenkuchen: Bananenmus unter einen Rührteig heben. Schokolade, Kakao und Walnüsse passen besonders gut dazu. Je reifer die Bananen, desto weniger zusätzlicher Zucker wird benötigt. Für eine vegane Variante Ei und Milch durch passende pflanzliche Alternativen, zum Beispiel Apfelmus, Leinsamen-Ei, Hafer-, Soja- oder Mandeldrink ersetzen.
  • Bananenmuffins: Bananenmus mit Öl und den übrigen feuchten Zutaten vermischen, anschließend Mehl, Backpulver und nach Geschmack Kakao oder Nüsse unterheben. Bei etwa 180 °C Ober-/Unterhitze rund 20 bis 25 Minuten im Backofen backen.

  

Reife Bananen zu Pancakes, Waffeln und Porridge verarbeiten.

Zerdrückte Bananen lassen sich in Pancake- oder Waffelteig einrühren – auch zu Haferflocken oder warmen Frühstücksgerichten passt Bananenmus.

  • Bananen-Pancakes: Zwei reife Bananen mit Pflanzenmilch, einer Prise Salz und einigen Esslöffeln Mehl zu einem cremigen Teig verrühren und portionsweise in etwas Öl goldbraun ausbacken. Dazu passen Zimt, Kakao, Beeren, Nüsse oder Schokolade.
  • Bananen-Waffeln: Ein bis zwei zerdrückte Bananen unter den Waffelteig heben und im Waffeleisen goldbraun backen. Mit Beeren, Nüssen oder Schokolade servieren.
  • Bananen-Porridge: Zerdrückte Banane beim Kochen unter Haferflocken und Milch oder Pflanzendrink rühren. Dann mit Nüssen, Zimt, Kakao oder frischen Früchten ergänzen.

Zerdrückte Bananen verfeinern zudem Joghurt oder Quark und sorgen für eine angenehm fruchtige Note – etwa im Bircher Müsli.

Rezeptideen mit Bananen: Unsere Auswahl für dich.

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Smoothies, Bananenmilch und Eis: Reife Bananen cremig verwerten.

Sehr weiche Bananen lassen sich leicht pürieren und eignen sich daher ideal für cremige Getränke und Desserts.

  • Bananenmilch: Reife Banane mit Milch oder Pflanzendrink pürieren. Zimt, Vanille oder etwas Zitronensaft sorgen für zusätzliche Aromen.
  • Smoothies: Banane mit Beeren, Mango, Gemüse oder Haferflocken mixen. Gefrorene Bananenstücke machen den Smoothie besonders cremig und kühl.
  • Smoothie-Bowls: Banane mit weiteren Früchten und etwas Flüssigkeit pürieren und mit Beeren, Haferflocken, Nüssen oder Kokosflocken toppen.
  • Cremige Nicecream: Für selbst gemachtes Eis Bananen in Scheiben schneiden, mindestens vier Stunden einfrieren, kurz antauen lassen und mit etwas Flüssigkeit cremig pürieren. Nach Geschmack Backkakao, gefrorene Beeren oder Nussmus ergänzen.

Reife Bananen eignen sich auch für Desserts wie Bananenpudding, karamellisierte Bananen oder Kombinationen mit Joghurt, Quark und Schokolade.

Reife Bananen passen auch in herzhafte Gerichte.

Reife Bananen sorgen auch in herzhaften Gerichten für einen spannenden Kontrast und natürliche Süße. Besonders gut passen sie zu kräftigen Gewürzen, Schärfe und cremigen Zutaten – etwa in Currys, Suppen oder Reisgerichten. Afrikanische Gerichte wie Bobotie zeigen, wie vielseitig sich Bananen kombinieren lassen.

Kann man reife Bananen einfrieren?

Ja, reife und sehr weiche Bananen lassen sich gut einfrieren: Dazu die Bananen schälen, in Scheiben oder Stücke schneiden und portionsweise in geeigneten Gefrierbeuteln oder -behältern einfrieren.³ Gefrorene Bananen eignen sich direkt für Smoothies, Nicecream und weitere Mixrezepte. Für andere Zubereitungen die Bananen kurz auftauen und wie gewohnt verarbeiten.

Tipp: Sehr reife Bananen zu Bananenmus zerdrücken und portionsweise einfrieren. So hast du immer die passende Menge für Bananenbrot, Muffins oder Pancakes zur Hand.  

Fazit: Reife Bananen sind vielseitig, lecker und leicht zu verwerten.

Braune und sehr reife Bananen sind in der Küche vielseitiger, als es auf den ersten Blick scheint. Ob Bananenbrot, Pancakes, Smoothies, Nicecream oder Desserts – die weiche Frucht bringt natürliche Süße und cremige Konsistenz in viele Rezepte. Hast du gerade keine Verwendung dafür, lassen sich die Bananen einfach einfrieren und später weiterverarbeiten.

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