Ackerbau Nemt René Döbelt

Naturland Landwirt:innen

Zwei Personen stehen vor einem Feld und halten Gemüse in der Hand

1.500 Hektar, das entsprechen etwa 2.113 Fußballfelder: Seit seinem Entstehungsjahr 1991 ist der Betrieb Bio und in Familienbesitz. Heute bewirtschaften die Brüder Döbelt den sächischen Betrieb. Angebaut werden neben verschiedenem Gemüse wie Kartoffeln und Kürbisse auch die Rote Beete und diverses Getreide. Ergänzt wird der Betrieb durch die Milchkühe. Die daraus entstehenden Molkereiprodukte sind alle aus eigener Herstellung.

Steckbrief

Familie Döbelt
Sachsen, Deutschland

  • In Familienbesitz seit: 1991
  • Biobetrieb seit: 1991
  • Betriebsgröße: 1.500 Hektar
  • Anbau: Kartoffeln, Zwiebeln, Möhre, Kürbis, rote Beete, Getreide
  • Tierhaltung: Milchkühe
Anbau von roter Beete auf einem Feld
Zwei Personen ernten rote Beete im Feld
Eine Person hält eine halbierte rote Beete Knolle in der Hand
Herr Döbelt läuft mit einem Erntekorb die Straße entlang

Fünf Fragen, fünf Antworten.

1. Was lieben Sie an lhrem Beruf?

Wir produzieren richtig gute Lebensmittel für die Menschen in unserer Heimat - was gibt es Schöneres?

2. Warum haben Sie sich für die biologische Landwirtschaft entschieden?

Aus vielen Gründen, aber einer der wichtigsten: unsere Flächen liegen im Trinkwasserschutzgebiet. Nach der Wende war das Trinkwasser dort verseucht. Wir haben durch ökologischen Landbau dazu beigetragen, die sensible Landschaft in unserer Heimat wiederzubeleben und zu bewahren.

3. Was ist die größte Herausforderung bei Ihrer Arbeit?

Die Preise entwickeln sich nicht im gleichen Maße wie die Produktionskosten. Diese umfassen im Ökolandbau auch die steigenden Lohnkosten aufgrund der vielen notwendigen Handarbeit.

4. Welche Besonderheiten gibt es?

Wir waren einer der ersten Bio-Betriebe überhaupt in Sachsen. Neben dem Bio-Ackerbau halten wir Milchkühe, aus deren Milch wir in unserer Hofmolkerei traditionelle Bio-Milchprodukte herstellen. Ein bis zwei Mal im Jahr öffnen wir zum Hoffest unseren Hof für mehrere Tausend Besucher, um gemeinsam Landwirtschaft zu erleben.

5. Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Landwirtschaft?

Ein Wort: Planungssicherheit. Sowohl von der politischen als auch von der Kundenseite.

    Eine Person überprüft die Erntequalität der roten Beete
    Herr Döbelt präsentiert eine rote Beete vor einem Feld
    Eine Person hält eine rote Beete in der Hand

    Das könnte dich auch interessieren.

    Kühe stehen auf einer Weide bei Morgentau.

    Mit unserem Engagement für bio setzen wir uns auch für mehr Tierwohl ein. Wieso das zusammenhängt?

    Ein Mann mit einer Orange.

    Unsere Bio-Strategie führen wir konsequent weiter und bauen ein starkes Kernsortiment unter der Marke NUR NUR NATUR auf.