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Kürbis – der Allrounder für eine nachhaltige Ernährung

In Deutschland wird immer mehr Kürbis angebaut. Besonders im Kommen: der Bio-Anbau des Herbstgemüses. Das ist eine gute Nachricht, denn für eine nachhaltige Ernährung ist der Kürbis gleich in mehrfacher Hinsicht ideal. Wir verraten dir, wieso du öfter zum Kürbis greifen solltest.

Kürbisse sind pflegeleicht im Anbau und vielfältig im Geschmack. Sie lassen sich variantenreich zubereiten und restlos verwerten. Hokkaido, Butternut und Co. eignen sich nicht nur als Beilage, sondern bereichern als Hauptgerichte auch die vegane und vegetarische Küche. Probiere den Allrounder für eine bewusste Ernährung aus!  

Wie und wo der Kürbis gedeiht

In Deutschland stammen circa 30 Prozent der Ernte aus ökologischer Landwirtschaft. Bereits ab August sind die ersten Kürbisse reif. Die Erntezeit dauert bis Ende Oktober. Finde hier weitere spannende Fakten rund um den Kürbis

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Unser Tipp für Selbstversorger: Auch in der Nähe des Komposthaufens im eigenen Garten wachsen Kürbisse oft überraschend gut. Sie fühlen sich an einem sonnigen feuchten Ort wohl. Der Kürbis reift ohne besondere Pflege heran. Sobald der Stängel vollkommen trocken und grün-grau ist, kann er geerntet werden. Besonders wichtig für eine nachhaltige Ernte: Bei 10 bis 14 Grad bleibt der Kürbis an einem gut durchlüfteten, dunklen Ort bis zu 6 Monate haltbar.

 

 

Nachhaltiger Genuss

Greifst du zu einem Kürbis aus Deutschland, bestenfalls zu einem regionalen Produkt, leistest du einen wichtigen Mehrwert fürs Klima. Denn Lebensmittel aus der Region haben kürzere Transportwege. So wird durch den geringeren Kraftstoffverbrauch weniger klimaschädliches CO2– ausgestoßen. Mit vielen unterschiedlichen Gerichten kannst du deine Familie für nachhaltige Ernährung begeistern. Hier findest du dafür viele schmackhafte Inspirationen.

 

 

Vegan oder vegetarisch leben – Kürbis gehört dazu  

Eine ausgewogene, pflanzliche Kost, die schmeckt? Da gehören Kürbisgerichte auf jeden Fall auf den Speiseplan. Ob als Suppe, Bratgemüse, Chutney oder Süßspeise – Kürbisgerichte bieten eine geschmackliche Vielfalt. Aufgrund seiner leichten Süße eignet sich Kürbis auch ideal für die Zubereitung von Babynahrung ist und bei Kindern beliebt. Dass der Kürbis mit seinem nussigen, aromatischen Geschmack ohne Fleischbeilage auskommt, ist offensichtlich. Das Thema vegane und vegetarische Ernährung interessiert dich? Dann schau auch hier.

 

From Leaf to root – Beim Kürbis schmeckt auch die Schale

Zu einer nachhaltigen Ernährung gehört auch, dass ein Lebensmittel möglichst restlos verwertet wird. Auch hier macht es dir der Kürbis leicht. Wenn du Hokkaido zubereitest, kannst du die Schale ganz einfach mitgenießen. Ganz gleich, ob du ihn als Ofengemüse, Suppe, Püree oder Süßspeise servierst. Auch bei Butternut und Co. ist die Schale essbar. Selbst die Kerne der Kürbisse sind viel zu schade für den Kompost - diese kannst du vom Fruchtfleisch entfernen, rösten und entweder mit oder ohne Schale verzehren. Die Feldfrucht ist also von „Leaf to root“, in der Gänze und ohne Abfall verwertbar.