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Weltfrauentag: Mit Fairtrade-Rosen Frauenrechte stärken

Ein Großteil der Rosenproduktion erfolgt in den Ländern des Globalen Südens. Dort arbeiten die meist weiblichen Beschäftigten oftmals unter schlechten Bedingungen. Um dem entgegen zu treten, bieten wir bereits seit Anfang 2019 in der Stiellänge 40 cm ausschließlich Fairtrade-zertifizierte Rosen in unseren Filialen an. Seit Anfang des Jahres testen wir zudem die Fairtrade-Moosrose in ausgewählten Filialen. Aktuell gehören wir mit unserem Rosenangebot zu den Top-3-Lizenzpartnern von Fairtrade.

Bessere und sichere Arbeitsbedingungen für weibliche Beschäftigte

Mit unserem Angebot von Fairtrade-Rosen wollen wir bessere Arbeitsbedingungen und eine gute Entlohnung in den Ursprungsländern der Rosen fördern. Auf den Fairtrade-zertifizierten Blumenfarmen profitieren die Beschäftigten unter anderem von festen Arbeitsverträgen, Mindestlöhnen, Mutterschutz und Weiterbildungsmöglichkeiten. Außerdem erfüllen die Fairtrade-zertifizierten Blumenfarmen eine Reihe von Umweltkriterien wie eine wassersparende Bewässerung und einen streng regulierten Einsatz von Pestiziden.

Was Fairtrade bewirkt: Auf der Blumenfarm in Kenia

Unsere Fairtrade-Rosen stammen meistens aus Kenia und Tansania. In Kenia arbeitet Agnes Cheblii seit über 20 Jahren auf der Blumenfarm Karen Roses. Sie leitet ein Team von 30 Personen und ist Vorsitzende des Fairtrade-Gender-Komitees.

Hilfe auch in Krisenzeiten

Die Corona-Krise hat im letzten Jahr die Arbeitnehmerinnen auf den Rosenfarmen hart getroffen. Auch hier konnte Fairtrade durch zahlreiche Maßnahmen helfen. Agnes Cheblii macht deutlich, wie die Hilfen für Karen Roses ganz konkret aussehen:

„Zunächst einmal stellte Karen Roses sicher, dass niemand durch die Pandemie den Arbeitsplatz verlor, was sicherlich die wichtigste Maßnahme war. Die Arbeitsplätze wurden so umgestaltet, dass die Abstandsregeln eingehalten werden konnten. Fairtrade hat uns mit Geldern aus dem eigens aufgelegten Covid-19-Hilfsfonds unterstützt. Mit den Mitteln konnten kontaktlose Handwaschstationen und Fieberthermometer bereitgestellt werden. Außerdem wurden für alle Arbeiter*innen Grundnahrungsmittel wie Reis, Maismehl und Öl sowie Seife und Schutzmasken angeschafft und – was uns besonders gefreut hat – ein zwei Hektar großer Gemüsegarten für die Belegschaft angelegt.“

Jede gekaufte Fairtrade-Rose hilft

Agnes Cheblii beschreibt weiter, warum die Unterstützung durch Fairtrade so wichtig für die Mitarbeitenden ist:

„Berührt hat uns alle das Engagement von Karen Roses und auch die Unterstützung durch Fairtrade. Es gibt uns das Gefühl, dass wir nicht allein gelassen werden, sich unser Arbeitgeber um uns kümmert und wir fair behandelt werden. Wir erhalten weiterhin die Fairtrade-Prämie, die uns zum Beispiel zur Wiederöffnung der Schulen und bei der Bezahlung der Schulgebühren unterstützt hat. Darum ist es auch so wichtig für uns, dass noch mehr Fairtrade-Rosen in Ländern wie Deutschland gekauft werden.“

Wir bieten jährlich rund 180 Produkte in unserem Standardsortiment und in unseren Aktionen an, die Fairtrade-zertifiziert sind oder Fairtrade-zertifizierten Kakao beinhalten.

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Unsere Produkte zum Weltfrauentag

* Bitte beachte, dass diese Aktionsartikel im Gegensatz zu unserem ständig verfügbaren Sortiment nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen. Sie können daher schon am Vormittag des ersten Aktionstages kurz nach Aktionsbeginn ausverkauft sein. Alle Artikel ohne Dekoration.

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