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Wir schaffen das Küken­töten ab

Wir verpflichten uns, schrittweise bis 2022 das gesamte Schaleneier-Sortiment umzustellen und damit das Kükentöten zu beenden.

Bei der Produktion von Schaleneiern werden männliche Küken getötet, da sie keine Eier legen können und sich auch nicht zur Mast eignen. Hähne setzen kaum Fleisch an und benötigen deutlich mehr Zeit, bis sie die Größe eines Huhns erreichen.

Wir haben uns dazu entschieden, das Kükentöten abzuschaffen und ausschließlich Schaleneier ohne Kükentöten anzubieten. Bis 2022 stellen wir daher das gesamte Schaleneier-Sortiment aus Bio-, Freiland- und Bodenhaltung um. Die ersten Bio-Eier aus der sogenannten Bruderhahn-Aufzucht sind bereits in den zwei Regionalgesellschaften Rheinberg und Kirchheim erhältlich. Bis Ende Juni 2021 gibt es in 20 Regionalgesellschaften Bio-Eier und/ oder Eier aus Freilandhaltung „ohne Kükentöten“ zu kaufen. Im kommenden Jahr bieten wir dann auch Eier aus Bodenhaltung und damit insgesamt rund 310 Millionen Eier „ohne Kükentöten“ an.

Wie uns das gelingt? Mit innovativer Technik und der Aufzucht sogenannter Bruderhähne.

Geschlechterbestimmung

Bruderhahn-Aufzucht

Erfahre mehr in unserem Erklärfilm:

 

Wie funktionieren die technischen Verfahren zur Geschlechtsbestimmung?

Für die Nutzung innovativer technischer Verfahren beraten wir uns mit unseren Partnern und Verfahrensentwicklern, die frühzeitige Geschlechtsbestimmungen in Bruteiern vornehmen – wie beispielsweise das Biotech-Unternehmen PLANTON. Mithilfe des einzigartigen genanalytischen Verfahrens kann am neunten Bruttag das Geschlecht eines Bruteis bestimmt werden:

Für die Nutzung innovativer technischer Verfahren beraten wir uns mit unseren Partnern und Verfahrensentwicklern, die frühzeitige Geschlechtsbestimmungen in Bruteiern vornehmen – wie beispielsweise das Biotech-Unternehmen PLANTON. Mithilfe des einzigartigen genanalytischen Verfahrens kann am neunten Bruttag das Geschlecht eines Bruteis bestimmt werden:


Die Entwickler arbeiten mit Hochdruck daran, die Technologie weiterzuentwickeln, damit auch andere Marktteilnehmer sie für sich nutzen können und das Kükentöten gänzlich abgeschafft werden kann.

Was passiert mit den männlichen Bruteiern?

Die männlichen Bruteier werden dank des genanalytischen Verfahrens noch vor dem Schlüpfen ermittelt und aussortiert. Sie werden vor allem zu hochwertigem Tierfutter verarbeitet. Sie erhalten so einen wirtschaftlichen Mehrwert und können sinnvoll für die Produktion von Futtermitteln genutzt werden.

 

Was bedeutet die Bruderhahn-Aufzucht?

Wir arbeiten schon seit einigen Monaten an der Umstellung unseres Schaleneier-Sortiments und bieten jetzt die ersten Bio-Eier „ohne Kükentöten“ an. Sie stammen aus der Bruderhahn-Aufzucht. Das bedeutet, dass die männlichen Küken mit aufgezogen werden. Schon 2017 haben wir die Aufzucht gemeinsam mit ALDI Nord und einem unserer Lieferanten gestartet. Unser Lieferant zieht in dem „Henne & Hahn“ Projekt pro Legehenne einen Bruderhahn aus dem gleichen Schlupf auf. Im Rahmen dieses Projekts bieten wir die Eier unter dem Namen „Henne & Hahn“ im 6er Pack aus Bodenhaltung an. Da die Nachfrage der Eier so groß ist, sind diese bereits in acht Regionalgesellschaften erhältlich. Erfahre noch mehr zu unserem Engagement auf unserem Blog.

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