>

Textilproduktion

Da Baumwolle als eine der meistverwendeten Fasern für die Herstellung von Textilien eingesetzt wird, ist uns der nachhaltige Anbau von Baumwolle besonders wichtig. Zusammen mit ALDI Nord möchten wir als einer der größten Textilhändler ein Zeichen setzen: Wir verpflichten uns dazu, ab 2025 ausschließlich Baumwolle aus nachhaltigen Quellen für unsere Bekleidungs- und Heimtextilien zu beziehen. Die Baumwolle muss nach international anerkannten Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert oder entsprechend recycelt sein. Dieses Ziel haben wir in unserer ALDI Baumwoll-Einkaufspolitik fest definiert.

Bei unserer Baumwolle setzen wir auf Initiativen wie „Cotton made in Africa“ oder „Better Cotton Initiative“ sowie auf ökologische Standards wie den Global Organic Textile Standard (GOTS) oder den Organic Content Standard (OCS). Regelmäßig bieten wir Textilien mit den entsprechenden Siegeln an.

Der Grüne Knopf

Zusätzlich unterstützen wir das 2019 eingeführte staatliche Siegel „Grüner Knopf“ der Bundesregierung, das besonders nachhaltig produzierte Textilien, wie beispielsweise unsere GOTS-zertifizierten Textilien, kennzeichnet. Das Siegel wird ausschließlich vergeben, wenn bei der Produktion anspruchsvolle soziale und ökologische Standards eingehalten werden. Auch wir als Unternehmen müssen strenge Kriterien erfüllen. Das Siegel steht damit für das gesamte unternehmerische Engagement im Herstellungsprozess nachhaltiger Textilien. Schrittweise werden wir ausgewählte Produkte mit dem Siegel einführen.

Wir sind einer der ersten Einzelhändler, der die Initiative unterstützt und Textilien mit dem Grünen Knopf in die Filialen gebracht hat. In 2020 haben wir bereits 120 Textilien in der Aktion, die das Siegel tragen durften. Darunter z.B. Babykleidung, Bettwäsche, Handtücher oder Schlafanzüge.

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zur Beteiligung von ALDI SÜD am Grünen Knopf:

„Der Grüne Knopf gibt eine klare Orientierung beim Einkauf. Ich freue mich, dass ALDI SÜD als eines der ersten Unternehmen das staatliche Siegel eingeführt und als Vorreiter so auch früh Verantwortung übernommen hat. Denn wir müssen Solidarität auch mit den Menschen zeigen, die unsere Kleidung herstellen. Gerade in Zeiten der Coronakrise ist dies wichtiger denn je.“

Bereits heute verkaufen ALDI Nord und ALDI SÜD in Deutschland rund 40 Prozent nachhaltige Baumwolle – die Hälfte davon ist Bio-Baumwolle. Mit unserem Ziel für 2025 möchten wir uns als einer der größten Textilhändler dafür engagieren, dass umweltfreundlich und sozial produzierte Baumwolle zum Standard in der Textilbranchen wird.

Worauf auch du achten kannst, um eine faire und umweltschonende Textilproduktion zu fördern, erfährst du hier.

 

 

Baumwoll-Einkaufspolitik

Unsere Anforderungen an einen ökologisch und sozial verantwortlichen Anbau von Baumwolle.

Mehr erfahren

 

Internatio­nales Engagement für nachhaltige Textilien

Nachhaltigkeit auf ganzer „Linie“

Als einer der zehn größten Textilhändler Deutschlands ist ALDI SÜD Mitglied im „Bündnis für nachhaltige Textilien“, um Sozial- und Umweltstandards entlang der Textil-Lieferkette rund um den Globus zu verbessern und die Herstellung aus nachhaltigen Materialien zu fördern. Im Rahmen unserer Mitgliedschaft beteiligen wir uns aktiv an den Bündnisinitiativen, die sich dafür einsetzen, dass die Arbeiter fair entlohnt werden und verantwortungsbewusst mit Chemikalien und der Umwelt umgegangen wird.

Erfahren hier mehr zu unseren Erfolgen.

Detox-Kampagne

Seit 2015 hat ALDI SÜD die sogenannte Detox-Kampagne unterstützt, die von der Umweltschutzorganisation Greenpeace ins Leben gerufen wurde. Ziel der Kampagne ist es, den Einsatz spezifischer Chemikalien aus der Produktion von Kleidung, Heimtextilien und Schuhen zu verbannen. In unserem „ALDI Detox Report 2020“ haben wir nach fünf Jahren aktiver Maßnahmen unsere bisherigen Erfolge und Aktivitäten zusammengefasst und den Abschluss des Programms markiert.

Zu den besonderen Erfolgen gehört beispielsweise die Einführung eines Systems, mit dem wir unerwünschte Chemikalien aus den Lieferketten reduzieren können sowie die Umstellung auf umweltfreundlichere Alternativen. Die Detox-Anforderungen sind auch in unseren Einkaufsprozessen fest verankert. Bei jedem neuen Auftrag wird anhand von Abwasser- und Produkttests überprüft, ob die Lieferanten die neuen Vorgaben einhalten. Mit vielen weiteren Maßnahmen konnten wir dazu beitragen, die Belastung von Mensch und Gewässern in der Textilproduktion nachhaltig zu verringern.

Aufbauend auf den bisherigen Erfolgen setzen wir weitere Standards um und verstärken die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, um neue Ziele zu erreichen. So wollen wir u.a. bis 2025 ausschließlich Baumwolle aus nachhaltiger Produktion nutzen und die Maßnahmen im Bereich Chemikalienmanagement auf die Länder und Produktionsstätten mit den höchsten Risiken fokussieren.

Internationales Engagement für nachhaltige Textilien

Der Großteil unserer Textilien wird in Textilfabriken in Asien produziert. Ein internationales ALDI Team befasst sich damit, dass unsere Sozialstandards in den Produktionsstätten eingehalten und stetig optimiert werden. Ein Teil der Mitarbeiter ist direkt in Hongkong und Bangladesch vor Ort, um die Bedingungen beurteilen und Verbesserungen vorantreiben zu können.

2013 haben wir in Bangladesch das „ALDI Factory Advancement Project“ ins Leben gerufen (Broschüre). Mit unseren Partnern vor Ort unterstützen wir die Arbeiter und Führungskräfte in den Textilfabriken. Wir helfen ihnen, Probleme in ihrem Arbeitsumfeld zu identifizieren und dafür gemeinsam Lösungen zu entwickeln. So gestalten Arbeiter aktiv ihre Arbeitsbedingungen mit. Als Unterzeichner des internationalen Vertrags über Brandschutz und Gebäudesicherheit der Textilfabriken in Bangladesh (Accord on Fire and Building Safety) setzen wir uns zusätzlich für mehr Sicherheit und Arbeitsschutz in Textilfabriken ein.

Hier erfährst du mehr über unser Engagement entlang der Textillieferkette.

Mehr entdecken