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Frischfleisch

Fleisch von ALDI SÜD - Qualität und Genuss für jeden Geschmack

Rind, Schwein oder frisches Geflügel

Fleisch bringt nicht nur Abwechslung auf den Tisch, sondern ist auch ein wertvoller Nährstofflieferant. Jede Menge hochwertiges Eiweiß, aber auch viele Vitamine und Mineralstoffe stecken in Steaks, Schnitzeln und vielen anderen Fleischspezialitäten. Wir von ALDI SÜD bieten Ihnen eine große Auswahl an hochwertigem frischen Fleisch.

Zum Wochenende, immer von Donnerstag bis Samstag, finden Sie in unseren Kühltruhen zusätzlich wöchentlich wechselnde Frischfleisch-Spezialitäten. So sorgen Sie für noch mehr Abwechslung auf dem Mittagstisch.

Wechselndes Fleisch-Angebot je nach Jahreszeit

Im Sommer haben köstliche Grillspezialitäten Hochsaison. Dann finden Sie in unseren Kühltruhen marinierte Steaks, delikate Fleischspieße, knusprige Spareribs und vieles mehr, was vom Rost noch besser schmeckt. In der Vorweihnachtszeit geht es auch beim Frischfleisch festlich zu, zum Beispiel mit frischem Rinderfilet* und Roastbeef*.

ALDI Haltungs-Transparenz

Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und möchten nicht nur langfristig für mehr Tierwohl sorgen, sondern auch mehr Transparenz zeigen.  Daher kennzeichnen wir ab August 2018 schrittweise Schweine-, Rinder-, Puten- und Hähnchenfrischfleischprodukte unserer Eigenmarken mit unserer neuen Haltungskennzeichnung, die ALDI Haltungs-Transparenz.

ALDI Haltungs-Transparenz Stufe 1 Stallhaltung
ALDI Haltungs-Transparenz Stufe 2 Stallhaltung plus
ALDI Haltungs-Transparenz Stufe 3 Außenklima
ALDI Haltungs-Transparenz Stufe 4 Bio

Logo ALDI Haltungs-Transparenz Stufe 1 Stallhaltung

Die Kennzeichnung unserer Frischfleischprodukte umfasst vier Stufen, die unterschiedliche Tierhaltungsbedingungen darstellen:

Stufe 1

„Stallhaltung“: Tiere dieser Haltungsstufe werden nach den gesetzlichen Bestimmungen gehalten.

Logo ALDI Haltungs-Transparenz Stufe 2 Stallhaltung plus

Stufe 2

„Stallhaltung plus“: Tieren dieser Stufe steht mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben zur Verfügung. Außerdem erhalten sie zusätzlich Beschäftigungsmaterial.

Logo ALDI Haltungs-Transparenz Stufe 3 Außenklima

Stufe 3

„Außenklima“: Die Tiere haben mehr Platz als in Stufe 2, verfügen über eine abwechslungsreichere Umgebung und haben Zugang zu Außenklimabereichen.

Logo ALDI Haltungs-Transparenz Stufe 4 Bio

Stufe 4

„Bio“: Diese Tierhaltung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen für Bio-Fleisch.

Mit der neuen ALDI Haltungs-Transparenz wird es noch einfacher eine bewusste Kaufentscheidung für tierwohlgerechtere Produkte zu treffen. Umso höher die Stufe, desto strenger waren die Haltungsbedingungen für das Tier. Mehr Informationen zu den Haltungskriterien der vier Stufen erfahren Sie in dieser Tabelle oder in unserem PDF.

Die Kriterien

MASTHÄHNCHEN Stallhaltung¹ Stallhaltung Plus Außenklima Bio nach EU-Öko-Verordnung
Platzangebot Max. 39 kg/m² Mindestens 10 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben Mindestens 25 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben Mindestens 45 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
Außenklima Kein Auslauf Kein Auslauf Zugang zu Außenklimabereich, mindestens Kaltscharrraum Zusätzlich Zugang zu Grünauslauf während mindestens 1/3 der Lebenszeit. Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein. Strukturelemente müssen den Tieren Unterschlupf bieten
Beschäftigungsmaterial Ständiger Zugang zu trockener Einstreu, die zum Picken, Scharren und Staubbaden geeignet ist Organisches Beschäftigungsmaterial aus veränderbarem und sich verbrauchendem Material wie z. B. Picksteine Mindestens zwei organische Beschäftigungsmaterialien aus veränderbarem und sich verbrauchendem Material wie z.B. Picksteine und Strohballen Streumaterial in Form von Stroh, Holzspänen, Sand oder Torf muss auf mindestens 1/3 der Stallfläche zur Verfügung stehen
Sitzstangen Keine Vorgabe Keine Vorgabe Verpflichtend Keine Vorgabe
Rasse Keine Vorgabe Keine Vorgabe Langsamer wachsende Rasse (Gewichtszunahme max. 45 g/Tag) Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien. Schnell wachsende Rassen nur bei Einhaltung des Mindestschlachtalters von 81 Tagen
Gentechnikfreie Fütterung Ohne Gentechnik Ohne Gentechnik Ohne Gentechnik Bio-Futter ohne Gentechnik. Mind. 20 % Futter aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region
MASTPUTE Stallhaltung² Stallhaltung Plus Außenklima Bio nach EU-Öko-Verordnung
Platzangebot Max. 58 kg/m² Hähne, Max. 52 kg/m² Hennen Mindestens 10 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben Mindestens 30 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben Mindestens 60 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
Außenklima Keine Vorgabe Keine Vorgabe Zugang zu Außenklimabereich, mindestens Kaltscharrraum Zusätzlich Zugang zu Grünauslauf während mindestens 1/3 der Lebenszeit. Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein. Strukturelemente müssen den Tieren Unterschlupf bieten
Beschäftigungsmaterial Ständiges Angebot von geeignetem Beschäftigungsmaterial Je angefangene 400 m² Pickgegenstand und bei Bedarf ein zusätzlicher veränderbarer Gegenstand Zwei organische Beschäftigungsmaterialien aus veränderbarem und sich verbrauchendem Material wie z.B. Picksteine und Strohballen Streumaterial in Form von Stroh, Holzspänen, Sand oder Torf muss auf mindestens 1/3 der Stallfläche zur Verfügung stehen
Rasse Keine Vorgabe Keine Vorgabe Langsamer wachsende Rasse (Gewichtszunahme max. 110 g/Tag) Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien. Schnell wachsende Rassen nur bei Einhaltung des Mindestschlachtalters von 140 Tagen (Hähne) bzw. 100 Tagen (Hennen)
Gentechnikfreie Fütterung Ohne Gentechnik Ohne Gentechnik Ohne Gentechnik Bio-Futter ohne Gentechnik. Mind. 20 % Futter aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region
MASTSCHWEIN Stallhaltung¹ Stallhaltung Plus Außenklima Bio nach EU-Öko-Verordnung
Platzangebot Mindestens 0,75 m²/Tier Mindestens 10 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben Mindestens 40 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben Bis zu 100 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
Außenklima Kein Auslauf Kein Auslauf Zugang zu Außenklima, mindestens Offenfrontstall Zusätzlich ständiger Zugang zu Auslauf
Beschäftigungsmaterial Mindestens bewegliche Kette kombiniert mit veränderbarem Material, wie z. B. Weichholz Organisches Beschäftigungsmaterial aus natürlichen Materialien wie Holz, Sisal oder Naturkautschuk Organisches Beschäftigungsmaterial aus natürlichen Materialien wie Holz, Sisal oder Naturkautschuk; zusätzlich Stroh oder vergleichbares Beschäftigungsmaterial Stroh oder andere Substrate müssen immer verfügbar sein
Kastration männlicher Ferkel Kastration ausgeschlossen (siehe Tierwohl-Einkaufspolitik) Kastration ausgeschlossen (siehe Tierwohl-Einkaufspolitik) Kastration nur mit Betäubung, Ebermast bevorzugt Kastration erlaubt mit angemessenen Betäubungs- und/oder Schmerzmitteln
Gentechnikfreie Fütterung Keine Vorgabe Keine Vorgabe NEULAND: Ohne Gentechnik. FAIRFARM: Auslobung Ohne Gentechnik für 2019 geplant Bio-Futter ohne Gentechnik. Mind. 20 % Futter aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region
RIND Stallhaltung³ Stallhaltung Plus Außenklima Bio nach EU-Öko-Verordnung
Platzangebot Keine Vorgabe Mindestens 4 m²/Tier (Lauffläche) Mindestens 6 m²/Tier (Lauffläche) Mindestens 1,5-6 m²/Tier je nach Lebendgewicht
Außenklima Keine Vorgabe Keine Vorgabe Zusätzlich ganzjähriger Laufhof (3 m²/Tier) oder Weide in Vegetationsperiode Zusätzlich ständiger Zugang zu Auslauf (1,1- 4,5 m²/Tier je nach Lebendgewicht) oder zusätzlich Weidegang während der gesamten Vegetationsperiode (ca. Mai-Oktober)
Haltung Keine Vorgabe Laufstall Laufstall Laufstall
Anbindehaltung Keine Vorgabe Keine Anbindehaltung Keine Anbindehaltung Keine Anbindehaltung; für Kleinbetriebe unter Auflagen noch möglich
Liege-/Fressplatzverhältnis Keine Vorgabe 1:1 1:1 1:1
Ruhen/Einstreu Keine Vorgabe Keine Vorgabe Eingestreute Liegebox Außreichend große, bequeme, saubere und trockene Liege-/Ruheflächen mit genügend Einstreu aus Stroh oder anderem geeignetem Naturmaterial
Enthornung der Kälber Wenn unerlässlich: Kälber < 6 Wochen: durch Landwirt mit Schmerzmittelgabe, Kälber > 6 Wochen: nach tierärztlicher Indikation, durch Tierarzt, mit Betäubung Wenn unerlässlich: Kälber < 6 Wochen: durch Landwirt mit Schmerzmittelgabe, Kälber > 6 Wochen: nach tierärztlicher Indikation, durch Tierarzt, mit Betäubung Keine betäubungslose Kälberenthornung Wenn unerlässlich: Kälber < 6 Wochen: Enthornen von Einzeltieren erlaubt mit angemessenen Beruhigungs- und/oder Betäubungs- und/oder Schmerzmitteln. Eine Genehmigung für den Eingriff muss vorliegen
Beschäftigungsmaterial Keine Vorgabe Ständiger Zugang zu Kuhbürsten und Lecksteinen Ständiger Zugang zu Kuhbürsten und Lecksteinen Keine Vorgabe
Gentechnikfreie Fütterung Keine Vorgabe Keine Vorgabe Ohne Gentechnik Bio-Futter ohne Gentechnik Mind. 60 % Futter aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region. Mind. 60 % frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter in der Tagesration

¹ Stallhaltung nach gesetzlichem Standard
² Stallhaltung nach "Bundeseinheitliche Eckwerte für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen"
³ Stallhaltung nach QS


FLEISCH-HERKUNFT

Das Label mit dem Schriftzug „FLEISCH-HERKUNFT“ kennzeichnet Frischfleischprodukte und daraus hergestellte Produkte, zu denen sich umfangreiche Herkunftsinformationen beziehen lassen. Per QR-Code auf der Produktverpackung oder über die manuelle Eingabe des Tracking-Codes auf der Website herkunft.aldi-sued.de können beispielsweise das Land der Aufzucht oder der Ort der Schlachtung abgerufen werden.

Zu unserer Rückverfolgbarkeitsplattform gelangen Sie hier.

*Diese Artikel werden im Rahmen unserer Gourmet-Aktion geführt


QS – Ihr Prüfsystem für Lebensmittel

Wenn es um Frischfleisch geht, müssen Kunden bestens über seine Qualität informiert sein, um mit gutem Gewissen genießen zu können. Unser Frischfleisch unterliegt während des gesamten Produktionsprozesses strengsten Qualitätskontrollen.

Die Qualität und Sicherheit GmbH (QS) sorgt für zertifizierte Qualitätssicherung entlang der gesamten Lieferkette – vom Landwirt bis zur Ladentheke. Innerhalb des QS-Systems erzeugen, verarbeiten und vermarkten die Partner sichere Lebensmittel nach definierten Kriterien. Dies wird regelmäßig bei unabhängigen Kontrollen geprüft. Das gemeinsame Ziel: konsequente Eigenkontrollen sowie umfassende Prozess- und Herkunftssicherung.
Das QS-Prüfzeichen macht die Qualitätssicherung für den Verbraucher auf den Produkten sichtbar: Wenn das Produkt nach den Anforderungen des QS-Systems hergestellt und vermarktet wird, und nur dann, darf es mit dem QS-Prüfzeichen ausgezeichnet werden. Daran erkennt der Kunde beim Einkauf, welche Produkte die umfassende Prozess- und Herkunftssicherung durchlaufen haben – ein Signal für sichere Lebensmittel aus guten Händen.


Neues Produktsiegel für Geflügelfleisch

Geflügelfleisch aus Betrieben der Initiative Tierwohl können Sie nun eindeutig erkennen: Denn die Initiative Tierwohl hat ein neues Siegel entwickelt, welches unverarbeitetes Geflügelfleisch, das den Tierwohlkriterien entspricht, deutlich ausweist. Bereits ab April 2018 können unsere Kunden dann einfach und deutlich unterscheiden, bei welchen Hähnchen- und Putenartikeln es sich um Fleisch aus den teilnehmenden Geflügelbetrieben der Initiative Tierwohl handelt und bei welchen nicht.


Unsere neue Tierwohlmarke

Wir übernehmen Verantwortung für das Tierwohl und setzen uns für bessere Tierhaltungsbedingungen ein. Daher erhalten Sie bei ALDI SÜD unter dem neuen Label „Fair & Gut“ seit Januar sechs Geflügelfrischfleischprodukte aus verbesserter Tierhaltung – und das zu einem fairen Preis. Unsere neue Marke vereint verschiedene Tierwohl-Standards, zu denen beispielsweise mehr Platz, Stroh im Stall, Zugang zu frischer Luft und Fütterung ohne Gentechnik gehören. „Fair & Gut“ steht bei uns für „fair gehandelt“ und „gut behandelt“ und erfüllt bei den Geflügel-Produkten wie z. B. Hähnchen Brustfilet, Hähnchen Geschnetzeltes oder Hähnchen Oberkeule die Kriterien des bestehenden Labels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbunds in der Einstiegsstufe. So bieten wir Ihnen mit unserer Tierwohl-Marke im Geflügelfleischsortiment eine zusätzliche Alternative zwischen konventioneller und Bio-Ware. Die Geflügel-Produkte sind zur Zeit ausschließlich in Südbayern erhältlich.

Finden Sie heraus, in welcher nächstgelegenen Filiale Sie unsere Fair & Gut Produkte kaufen können, und erhalten Sie weitere Informationen rund um die neue Marke unter fairundgut.aldi.de


Fleisch richtig lagern

Sauberkeit ist eine Pflicht

Gerade beim Umgang mit frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln steht Hygiene an allererster Stelle. Doch obwohl das Umsetzen der folgenden Hinweise zu den leichtesten Übungen zählt, nehmen viele sie nicht ernst genug.

Fest steht: Auch das Einhalten von Hygieneregeln im Umgang mit Fleisch ist ein Teil der Qualitätssicherung − dieser liegt zu Hause in Ihren Händen.

Das Einmaleins der Fleischlagerung

Im Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturen. In den oberen Fächern ist es wärmer als unten. Frischfleisch ist am besten an der kühlsten Stelle in der unteren Ebene, oberhalb des Gemüsefachs, aufgehoben. Deutlich am wärmsten ist es in der Kühlschranktür.

Zur Sicherheit überprüfen Sie die Kühlschranktemperatur durch ein Thermometer und korrigieren Sie die Einstellung im Anschluss. Räumen Sie Ihren Kühlschrank wöchentlich auf und überprüfen alle darin gelagerten Nahrungsmittel auf ihre Haltbarkeit.

Besonders an Tagen, an denen Sie den Kühlschrank sehr häufig öffnen, sollten Sie die richtige Temperatureinstellung im Auge behalten.

Treten am Fleisch nach der Packungsentnahme aus der Frischfleischtruhe Verfärbungen auf, muss das noch keine Qualitätsminderung bedeuten. Denn Fleischteile, die direkt mit dem Schalenrand oder der Oberfolie in Berührung kommen, werden weniger mit dem in der Verpackung enthaltenen Sauerstoff versorgt. Das Fleisch ist dennoch frisch und einwandfrei. Kurze Zeit nach dem Auspacken der Ware erhält es seine natürliche Farbe zurück.

Wichtige Hinweise vor der Fleischzubereitung

  • Vor der Zubereitung und zwischen den einzelnen Arbeitsschritten gründlich die Hände waschen.
  • Auf Schmuck, der mit Lebensmitteln in Berührung kommen könnte, verzichten.
  • Arbeitsflächen und Küchenutensilien, wie Schneidebretter und Messer, gründlich mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen.
  • Spüllappen häufig wechseln und Hand- und Küchentücher am besten bei hoher Temperatur waschen.
  • Zerkratzte Schneidebretter ersetzen: In den Rillen können sich Keime gut vermehren.
  • Nach dem Öffnen das Fleisch aus der Verpackung direkt entnehmen und diese sofort entsorgen.
  • Geflügel und Hackfleisch immer vollständig durchgaren und fertig gegarte Hackfleischgerichte sofort verzehren.

Fleisch perfekt zubereiten

Eigentlich scheint alles einfach, doch beim Braten von Fleisch gibt es einiges zu beachten. Wer hier das richtige Händchen hat, ist klar im Vorteil und wird später durch unvergleichlichen Geschmack belohnt.

Geflügel

Geflügel kurz anbraten und bei mittlerer Temperatur in Pfanne oder Backofen fertig garen lassen. Geflügelfleisch sollten Sie niemals roh oder rosa verzehren, sondern nur durchgegart oder -gebraten.

Schweinefleisch

Damit Schweinefleisch innen zart und saftig bleibt, kurz bei hoher Temperatur von allen Seiten anbraten. Auf diese Weise schließen sich die Poren. Außen bildet sich eine knusprige Kruste. Am besten garen Sie es danach bei 150 °C im vorgeheizten Backofen fertig. Schweinefleisch sollte eine Kerntemperatur von 75 °C bis 80 °C haben.

Rindfleisch

Rindfleisch braten Sie ebenfalls scharf an und garen es nach Wunsch im Ofen fertig. Für unsere besonders zarten und saftigen Rinder-Rumpsteaks und -Hüftsteaks gibt es mehrere Zubereitungsarten.

Blutig

Steaks in der Pfanne auf einer Seite circa. zwei Minuten anbraten. Sobald auf der Oberfläche Bluttröpfchen austreten, Steaks wenden und weitere zwei Minuten braten. Wenn das Steak eine braune Kruste hat und sich auf Druck in der Mitte elastisch anfühlt (Finger- oder Gabeldruck), ist es fertig.

Rosa/Medium

Steaks in der Pfanne auf jeder Seite eine Minute scharf anbraten, danach bei mittlerer Temperatur unter Wenden circa sechs Minuten braten, bis Sie durch Druck auf das Fleisch (Finger- oder Gabeldruck) Widerstand spüren.

Durchgebraten

Steaks in der Pfanne auf jeder Seite eine Minute scharf anbraten, dann bei mittlerer Temperatur unter Wenden acht bis zehn Minuten garen. Fühlt sich das Steak auf Druck (Finger- oder Gabeldruck) fest an, ist es fertig. Noch zarter wird es, wenn Sie es nach dem scharfen Anbraten in der Pfanne im Backofen fertig garen.

Steaks

Auf Wunsch mit Senf, Kräutern oder Pfeffer gewürzt, beidseitig auf höchster Stufe circa eine Minute in der heißen Pfanne anbraten. Anschließend nach Geschmack salzen. Das Steak nun in Alufolie gewickelt im auf 150 °C vorgeheizten Backofen fünf bis sechs Minuten (blutig), acht bis zehn Minuten (rosa/medium) beziehungsweise 16 bis 18 Minuten („durch“) ruhen lassen. Sofort servieren.

Die Kraft des Aromas bei Frischfleisch

Verwenden Sie Kräuter bei den Rinderrumpsteaks und Rinder-Hüftsteaks erst nach dem Anbraten, wenn sich die Poren geschlossen haben. Die Kräuter wie Knoblauch, Thymian oder Rosmarin bieten ein leichtes mediterranes Aroma. Für die besonders feine Note bei reduzierter Hitze ein kleines Stück Butter hinzufügen. Streuen Sie zarte Kräuter, wie Basilikum oder Schnittlauch über das frisch gebratene Fleisch, so entfaltet sich ihr Aroma am besten.

Der richtige Schnitt

Schneiden Sie Fleisch stets quer zur Faser damit es zart und saftig bleibt.