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GUT BIO

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Unsere ALDI Eigenmarke GUT BIO ist Bio für alle. Sie steht für qualitativ hochwertige Bio-Produkte zum besten Preis-Leistungsverhältnis. Dabei erfüllen GUT BIO Produkte mindestens die Anforderungen der EU-Bio-Richtlinie. Seit Kurzem entsprechen einige auch den strengeren Bio-Richtlinien des Bio-Verbands Naturland. ENTDECKE UNSER GUT BIO SORTIMENT. Unser GUT BIO-Sortiment ist das Richtige für alle, denen eine bewusste Ernährung und hohe Qualität zu günstigen Preisen wichtig ist. Bei den dargestellten Artikeln handelt es sich um eine Auswahl aus unserem GUT BIO Sortiment. Mit Naturland und ALDI SÜD gemeinsam „Für mehr Artenvielfalt". Einige unserer GUT BIO Produkte sind seit April 2023 auch nach den Richtlinien von Naturland zertifiziert – erkennbar am Naturland-Zeichen auf der Verpackung. Mit dem Kauf dieser Produkte unterstützt du aktiv das Förderprogramm „Für mehr Artenvielfalt", durch das zusätzliche Artenschutzmaßnahmen auf Naturland-Betrieben umgesetzt werden. Naturland ist der größte internationale Anbauverband für ökologischen Landbau. Das bedeutet für unsere Naturland-zertifizierten Produkte: Strengere Bio-Richtlinien als gesetzlich vorgeschrieben Weltweit gültiger Naturland Standard Förderung der Artenvielfalt bei Naturland Betrieben   Erfahre mehr zu Naturland & Artenvielfalt BREITE VIELFALT MIT GUT BIO. Mit unserem großen GUT BIO Sortiment bist du für den ganzen Tag bestens gewappnet: von Müsli, Milchprodukten, Wurst, Konfitüre, Säften bis hin zu Fisch, Fleisch, Öl sowie Reis, Pasta, Obst, Gemüse und vielem mehr findest du für die verschiedensten Gerichte deine passenden Zutaten. Dabei erkennst du unsere Bio-Produkte ganz einfach am EU-Bio-Logo (im Bild links) und teilweise auch am deutschen Bio-Siegel (im Bild rechts) oder dem Naturland Zeichen (s. Bild oben). Unser GUT BIO Sortiment bietet Gutes für alle, die Wert auf eine bewusste Ernährung legen. Wusstest du zum Beispiel, dass der Bio-Anbau auf die Anwendung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Gentechnik verzichtet? Zudem erfüllen tierische Bio-Produkte die Anforderungen der Haltungsform 4. Unser GUT BIO-Ausbau trägt damit einen großen Schritt zum Haltungswechsel bei. REZEPTE MIT GUT BIO. Probiere unsere GUT BIO Produkte jetzt mit passenden Rezepten selbst aus: NOCH MEHR VON ALDI SÜD FÜR DICH. Du bist auf den Geschmack gekommen? Dann stöbere durch unsere aktuellen Angebote, entdecke weitere ALDI Eigenmarken und runde deinen Einkauf mit den passenden Produkten perfekt ab! WÖCHENTLICH NEUE PREISAKTIONEN. Verpasse keine aktuellen Angebote und spare jede Woche aufs Neue mit unseren ALDI Eigenmarken. MEHR ÜBER BIO BEI ALDI SÜD. Erfahre mehr darüber wie du Bio-Produkte erkennst und was „Bio“ eigentlich bedeutet. ALLES BIO? LOGISCH! Entdecke viele weitere Bio-Produkte in unserem großen Produktsortiment. BESTE QUALITÄT ZUM ORIGINAL ALDI PREIS. Wir bedanken uns für euer Vertrauen und die Auszeichnungen unter anderem als Bio Händler Nr. 11! 1 Quelle: NielsenIQ Homescan, Food Bio inkl. Frische Bio O&G, MAT September 2023, Absatz Pack, LEH+DM im ALDI SÜD Vertriebsgebiet Deutschland 2 Konsumenten-Umfrage 04/2023; im Vergleich: 10 Eigenmarken, dtgv.de/10365   Unsere ALDI Eigenmarke GUT BIO ist Bio für alle. Sie steht für qualitativ hochwertige Bio-Produkte zum besten Preis-Leistungsverhältnis. Dabei erfüllen GUT BIO Produkte mindestens die Anforderungen der EU-Bio-Richtlinie. Seit Kurzem entsprechen einige auch den strengeren Bio-Richtlinien des Bio-Verbands Naturland. ENTDECKE UNSER GUT BIO SORTIMENT. Unser GUT BIO-Sortiment ist das Richtige für alle, denen eine bewusste Ernährung und hohe Qualität zu günstigen Preisen wichtig ist. Bei den dargestellten Artikeln handelt es sich um eine Auswahl aus unserem GUT BIO Sortiment.

Bio, das weiter geht: ALDI SÜD startet mit neuer Marke „Nur Nur Natur“

Bio, das weiter geht: ALDI SÜD startet mit neuer Marke „Nur Nur Natur“

Bio, das weiter geht: ALDI SÜD startet mit neuer Marke „Nur Nur Natur“ Kategorie: Marke & Produkte Mülheim a. d. Ruhr (05.06.2023)  Beste Rohstoffe, beste Rezepturen und richtig guter Geschmack: Dafür steht die neue ALDI SÜD Bio Marke Nur Nur Natur. Zu Beginn stehen ab sofort 15 größtenteils Naturland-zertifizierte Produkte aus unterschiedlichen Produktgruppen in den Regalen der rund 2.000 ALDI SÜD Filialen. Neben diversen Käsesorten, Fruchtjoghurts sowie Brot und Baguette wird ebenfalls eine nicht homogenisierte Milch angeboten. Nur Nur Natur steht für hochwertige Rohstoffe wie Urgetreide oder kaltgepresste Öle, für eine schonende Verarbeitung mit extra langen Reifezeiten, für ursprüngliche Rezepturen, guten Geschmack und höchste Qualität in ihrer natürlichsten Form. Nur Nur Natur ist Bio, das weiter geht. Geschmacksverstärkende Zutaten, zugesetzte Aromen und überflüssige Zusatzstoffe werden bei der neuen Marke konsequent vermieden. Größtenteils zertifiziert nach den Richtlinien des renommierten Öko-Verbands Naturland, bietet Nur Nur Natur Produkte mit höchsten Standards zum gewohnt günstigen Original ALDI Preis. Denn „Gutes für alle.“ bedeutet auch gute und bewusste Ernährung für alle. Langfristiger Schritt für die Zukunft „Mit Nur Nur Natur setzen wir Maßstäbe im Lebensmitteleinzelhandel. So eine Marke hat es im Discount noch nie gegeben. Wir erreichen ursprünglichen Geschmack auf höchstem Bio-Niveau zu unseren gewohnt günstigen Preisen,“ sagt Erik Döbele, Managing Director Buying & Customer Interaction bei ALDI SÜD und ergänzt: „Nachhaltigkeit ist fest in unserer Unternehmensstruktur verankert - die neue Bio-Marke ist ein wichtiger, langfristiger Schritt auf unserem Weg hin zu mehr bewusster Ernährung für unsere Kund:innen. Zusätzlich zu den hohen Anforderungen, die Naturland stellt, unterstützen wir mit unseren „Nur Nur Natur“ Produkten unter anderem das Förderprogramm zum Schutz der Artenvielfalt von Naturland aber auch die verstärkte Verwendung von Urgetreide-Sorten.“ Bis Mitte 2024 sollen unter der neuen Marke schon 50 Produkte in den Regalen der rund 2.000 ALDI SÜD Filialen stehen. Auch in den darauffolgenden Jahren kommen immer weitere Artikel in Bio-Verbands-Qualität hinzu. Produktsortiment im Detail Zum Start der neuen Marke am 05.06. sind insgesamt 15 Produkte erhältlich. Eine Besonderheit der neuen Marke ist die nicht homogenisierte Milch; ein Novum im deutschen Discount. Dazu kommen weitere Artikel wie Bio-Roggenvollkornbot mit 30 Stunden langer Teigführung oder Lyoner und Wiener Würstchen ohne Nitritpökelsalz. Das gesamte Startsortiment besteht aus: Bio-Trinkmilch, nicht homogenisiert, 1 Liter für 1,49 Euro Bio-Premium Heujuwel Käse am Stück, 200 g für 2,99 Euro Bio-Fruchtjoghurt im Glas in den Sorten Mango oder Pfirsich-Maracuja, 450 g für 1,59 Euro Bio-Dinkelspaghetti, 500 g für 1,65 Euro Bio-Naturjoghurt im Glas, 3,8 % Fett, 450 g für 1,25 Euro Bio-Heumilch Käsescheiben in den Sorten Emmentaler oder Bergkäse, 150 g für 2,19 Euro Bio-Reibekäse in den Sorten Emmentaler oder Bergkäse, 150 g für 1,99 Euro Bio-Bergbauern Weichkäse in den Sorten cremig-mild oder cremig-würzig, Preis je Gewicht, z.B. 194 g für 3,49 Euro Bio-Vollkornbrot, in den Sorten pur oder mit Kürbis- & Sonnenblumenkernen, 500 g für 2,19 Euro Bio-Steinofen-Baguette zum Aufbacken, in den Sorten Dinkel oder Vollkorn, 270 g für 1,79 Euro Bio-Bratwurstsortiment in den Sorten Hähnchen oder Schwein, 220 g bzw. 260 g für 3,99 Euro Bio-Lyoner Aufschnitt in den Sorten Klassik oder Paprika, 100 g für 1,59 Euro Bio-Wiener Würstchen, 200 g für 3,29 Euro Bio-Tomatenketchup in den Sorten Tomate oder Curry, 250 ml für 2,49 Euro Bio-Vollkorn-Basmati Reis, 500 g für 2,39 Euro Weitere Produkte werden in Kürze folgen. Downloads Sie finden die Pressemitteilung und alle Medien zum Download hier. Pressemitteilung herunterladen Hinweis: Verwendung von Bildmaterial Das von ALDI SÜD zur Verfügung gestellte Bild- und Textmaterial darf ausschließlich für redaktionelle Zwecke in Deutschland verwendet werden. Bei der Verwendung dieses Bildmaterials ist im Fotonachweis das Copyright ©ALDI SÜD zu nennen. Pressekontakt Das könnte Sie auch interessieren Folgen Sie uns                

Tierschutzbund

Tierschutzbund

Tierprodukte? Weniger und bewusster konsumieren! Welche Siegel stehen für mehr Tierwohl? Was zeichnet die ALDI SÜD Eigenmarke FAIR & GUT aus? Und wie kann jeder einzelne Verbraucher die Bedingungen der Tierhaltung verbessern? Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes im Gespräch mit ALDI SÜD. Über die Initiative Herr Schröder, was genau sind die Aufgaben des Deutschen Tierschutzbundes? Der Deutsche Tierschutzbund gibt den Tieren eine Stimme und macht sich für den Schutz jedes einzelnen Tieres stark – egal, ob es um Tiere in der Landwirtschaft, um Heimtiere, Tiere im Labor oder in der Natur geht. Wir sind Dachverband von 740 Tierschutzvereinen und 550 Tierheimen und leisten selbst auch praktische Tierschutzarbeit, kümmern uns z.B. um Straßentiere in der Ukraine oder verletzte Wildtiere in unserem Tierschutzzentrum Weidefeld in Schleswig-Holstein. Wir klären die Öffentlichkeit über bestehende Missstände auf – und darüber, wie Tierleid verhindert werden kann. Um die Grundlagen für den Tierschutz zu verbessern, begleiten wir Rechtsetzungsverfahren und halten den Kontakt mit der Politik und Verbänden. Insbesondere in der landwirtschaftlichen Tierhaltung besteht dringender Nachbesserungsbedarf: Hier bestehen oft große Konflikte zwischen den wirtschaftlichen Interessen und Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Tiere. Wie bewerten Sie die einheitliche Haltungskennzeichnung, die der Lebensmitteleinzelhandel vor rund einem Jahr eingeführt hat? Dass der Handel einheitlich vorgegangen ist und damit den Verbrauchern mehr Transparenz bietet, ist gut. So ist zumindest erkennbar, welche Haltungsbedingungen für die Tiere hinter einem Produkt stehen. Leider aber ist die Menge an Fleisch im Sortiment noch überwiegend aus der niedrigsten Stufe. Uns fehlt die Weiterentwicklung hin zu mehr Tierschutz in der Breite. Um es deutlich zu sagen: Die Auslistung der konventionellen Ware wäre ein starkes Signal. Zudem sollten neben der Tierhaltung bei einer Kennzeichnung auch Aspekte wie Tierzucht, Transport und Schlachtung berücksichtigt werden – denn auch da sind die Tierschutzprobleme massiv. Die FAIR & GUT Produkte, die bei ALDI erhältlich sind, entsprechen mindestens der Haltungsstufe 3. Die Geflügelfrischfleischprodukte sind auch mit der Einstiegsstufe des Deutschen Tierschutzbundes gekennzeichnet. Was bedeutet dies konkret? In der Einstiegsstufe unseres Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ haben die Hühner mehr Platz, sie haben einen Kaltscharrraum, wo sie Wind und Wetter spüren können. Und in den Ställen sind Sitzstangen und Beschäftigungsmaterialien – etwa in Form von Strohballen oder Pickgegenständen – vorgeschrieben. Zudem dürfen nur langsam wachsende Zuchtlinien eingesetzt werden, die robuster, beweglicher und gesünder sind als Tiere aus Hochleistungszuchtlinien. Ein möglichst tierschonender Umgang soll auch bei Transport und Schlachtung gewährleistet sein, daher ist die Transportdauer auf maximal vier Stunden begrenzt und bei der Schlachtung der Hühner gelten strenge Anforderungen. Warum vergibt der Deutsche Tierschutzbund ein Tierschutzlabel und was bringt das Label den Tieren? Wir kämpfen als Deutscher Tierschutzbund dafür, dass kein Tier mehr für den menschlichen Nutzen leidet oder getötet wird. Solange jedoch Fleisch, Eier und Milch – zudem in diesen Mengen – konsumiert werden, müssen wir die Situation der betroffenen Tiere sofort verbessern. Weil die Politik lange untätig blieb, haben wir uns entschlossen, selbst ein Tierschutzlabel einzuführen – in Partnerschaft mit den Landwirten und der Branche. Denn der Schutz landwirtschaftlich genutzter Tiere ist durch die gesetzlichen Vorgaben bislang bei Weitem nicht gewährleistet. Mit dem Label, das Verbesserungen für die Tiere mit sich bringt, wollen wir allerdings keine Werbung für den Konsum von tierischen Produkten machen. Vielmehr soll es dem Käufer, der noch nicht auf tierische Produkte verzichten möchte, eine Orientierungshilfe bieten und dazu animieren, den Tierschutz beim Einkauf mit zu berücksichtigen. Warum sollten Verbraucher häufiger zu FAIR & GUT Produkten und den Haltungsstufen 3 und 4 greifen? Die Stufe 3 bietet die Mindestanforderungen, unter denen Tiere aus unserer Sicht überhaupt gehalten werden sollten. Die Stufe 4 geht noch darüber hinaus: Sie kommt schon dem sehr nah, was wir als eine wirklich tiergerechtere Haltung ansehen. Wer als Verbraucher zu diesen Produkten greift, kauft wirklich ein Produkt aus tiergerechterer Haltung, erhöht somit auch die Nachfrage und damit die Chance, dass weitere Betriebe auf mehr Tierschutz umstellen. Weil Tierschutz nicht zum Nulltarif zu haben ist, sind die Produkte etwas teurer als die konventionellen Produkte. Aber ein Aspekt bleibt zentral: Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein! Für wie zukunftsträchtig halten Sie die Haltungsstufen 1 und 2? Die Haltungsstufen 1 und 2 sind aus unserer Sicht ohne Zukunftsperspektive. Die Haltungsstufe 1 entspricht dem gesetzlichen Mindeststandard und Haltungsstufe 2 repräsentiert die Vorgaben der Initiative Tierwohl, die nur minimal über den gesetzlichen Standard hinausgehen. In den letzten Jahren aber ist der gesellschaftliche Anspruch, dass Verbesserungen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung durchgesetzt werden müssen, gewachsen. Dieser Trend ist ungebrochen. Deshalb raten wir dem Handel – unabhängig vom politischen Geschehen –  mittelfristig die ersten beiden Stufen aus dem Sortiment zu nehmen und das Angebot von tierischen Produkten mit Haltungsstufe 3 und 4, die aus tiergerechter Haltung stammen, sukzessive zu steigern. Dazu gehört dann aber auch, auf Billigpreisbewerbung zu verzichten, denn das erzieht den Verbraucher in eine falsche Richtung. Was kann grundsätzlich besser gemacht werden, um das Tierwohl zu verbessern und Verbraucher besser aufzuklären? Es braucht eine Systemwende in der Landwirtschaft. Die Bundesregierung muss im Rahmen einer Nutztierstrategie das Ordnungsrecht stark anheben und Lücken im Gesetz schließen. So gibt es zum Beispiel bis heute keine konkreten Vorgaben für die Haltung von Rindern und Puten. Und nach wie vor dürfen Amputationen am Tier vorgenommen werden: Schweinen werden die Ringelschwäne abgeschnitten und die Eckzähne gekürzt, Kälbern werden ohne Betäubung die Hornanlagen ausgebrannt. Das muss ein Ende haben. Flankierend müssen Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie die Beratung von Landwirten verstärkt werden, unterstützt durch eine konsequente Förderpolitik. Auch, um Verbrauchern eine Entscheidungsmöglichkeit zu bieten, sollte eine verbindliche EU-weite Tierschutzkennzeichnung etabliert werden, die Auskunft über die Zucht, die Haltung, den Transport und die Schlachtung des Tieres gibt. Das zusammen bringt auch für die umstellungsbereiten Landwirte, von denen es viele gibt, Planungssicherheit. Und was können Discounter wie ALDI aus Ihrer Sicht besser machen? Die Deutschen gelten als Schnäppchenjäger, was gerade bei Discountern dazu führt, dass sie sich gegenseitig mit Billigpreisen – auch für tierische Produkte – unterbieten. Das aber geht auf Kosten der Tiere und der Landwirte, die kaum Möglichkeiten haben, in ein Mehr an Tierschutz zu investieren. Den Verbrauchern dagegen wird suggeriert, dass Fleisch, Eier und Milch zu Schnäppchenpreisen produziert werden können. Der Handel sollte sich seiner Verantwortung sowohl für die Haltungs- und Produktionsbedingungen als auch für das Verbraucherverhalten bewusst sein. Wenn er höhere Tierschutz- und Umweltaspekte von den Lieferanten einfordern und auf Lockangebote für Fleisch und Co. verzichten würde, wäre ein großer Schritt getan. Produkte mit niedrigen Standards sollten ausgelistet werden und die Angabe der Haltungsform auf tierische Inhaltsstoffe in verarbeiteten Produkten ausgeweitet werden. Erfreulicherweise gehen auch von den Discountern vermehrt Bemühungen hin zu mehr Tierschutz und Nachhaltigkeit aus. Luft nach oben gibt es aber noch. FAIR & GUT vereint mehrere bekannte Tierwohl-Label unter einem Dach, deren Standards über den gesetzlichen Vorgaben liegen. Mehr erfahren Weitere Themen, die dich interessieren könnten

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Tierprodukte? Weniger und bewusster konsumieren! Welche Siegel stehen für mehr Tierwohl? Was zeichnet die ALDI SÜD Eigenmarke FAIR & GUT aus? Und wie kann jeder einzelne Verbraucher die Bedingungen der Tierhaltung verbessern? Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes im Gespräch mit ALDI SÜD. Über die Initiative Herr Schröder, was genau sind die Aufgaben des Deutschen Tierschutzbundes? Der Deutsche Tierschutzbund gibt den Tieren eine Stimme und macht sich für den Schutz jedes einzelnen Tieres stark – egal, ob es um Tiere in der Landwirtschaft, um Heimtiere, Tiere im Labor oder in der Natur geht. Wir sind Dachverband von 740 Tierschutzvereinen und 550 Tierheimen und leisten selbst auch praktische Tierschutzarbeit, kümmern uns z.B. um Straßentiere in der Ukraine oder verletzte Wildtiere in unserem Tierschutzzentrum Weidefeld in Schleswig-Holstein. Wir klären die Öffentlichkeit über bestehende Missstände auf – und darüber, wie Tierleid verhindert werden kann. Um die Grundlagen für den Tierschutz zu verbessern, begleiten wir Rechtsetzungsverfahren und halten den Kontakt mit der Politik und Verbänden. Insbesondere in der landwirtschaftlichen Tierhaltung besteht dringender Nachbesserungsbedarf: Hier bestehen oft große Konflikte zwischen den wirtschaftlichen Interessen und Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Tiere. Wie bewerten Sie die einheitliche Haltungskennzeichnung, die der Lebensmitteleinzelhandel vor rund einem Jahr eingeführt hat? Dass der Handel einheitlich vorgegangen ist und damit den Verbrauchern mehr Transparenz bietet, ist gut. So ist zumindest erkennbar, welche Haltungsbedingungen für die Tiere hinter einem Produkt stehen. Leider aber ist die Menge an Fleisch im Sortiment noch überwiegend aus der niedrigsten Stufe. Uns fehlt die Weiterentwicklung hin zu mehr Tierschutz in der Breite. Um es deutlich zu sagen: Die Auslistung der konventionellen Ware wäre ein starkes Signal. Zudem sollten neben der Tierhaltung bei einer Kennzeichnung auch Aspekte wie Tierzucht, Transport und Schlachtung berücksichtigt werden – denn auch da sind die Tierschutzprobleme massiv. Die FAIR & GUT Produkte, die bei ALDI erhältlich sind, entsprechen mindestens der Haltungsstufe 3. Die Geflügelfrischfleischprodukte sind auch mit der Einstiegsstufe des Deutschen Tierschutzbundes gekennzeichnet. Was bedeutet dies konkret? In der Einstiegsstufe unseres Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ haben die Hühner mehr Platz, sie haben einen Kaltscharrraum, wo sie Wind und Wetter spüren können. Und in den Ställen sind Sitzstangen und Beschäftigungsmaterialien – etwa in Form von Strohballen oder Pickgegenständen – vorgeschrieben. Zudem dürfen nur langsam wachsende Zuchtlinien eingesetzt werden, die robuster, beweglicher und gesünder sind als Tiere aus Hochleistungszuchtlinien. Ein möglichst tierschonender Umgang soll auch bei Transport und Schlachtung gewährleistet sein, daher ist die Transportdauer auf maximal vier Stunden begrenzt und bei der Schlachtung der Hühner gelten strenge Anforderungen. Warum vergibt der Deutsche Tierschutzbund ein Tierschutzlabel und was bringt das Label den Tieren? Wir kämpfen als Deutscher Tierschutzbund dafür, dass kein Tier mehr für den menschlichen Nutzen leidet oder getötet wird. Solange jedoch Fleisch, Eier und Milch – zudem in diesen Mengen – konsumiert werden, müssen wir die Situation der betroffenen Tiere sofort verbessern. Weil die Politik lange untätig blieb, haben wir uns entschlossen, selbst ein Tierschutzlabel einzuführen – in Partnerschaft mit den Landwirten und der Branche. Denn der Schutz landwirtschaftlich genutzter Tiere ist durch die gesetzlichen Vorgaben bislang bei Weitem nicht gewährleistet. Mit dem Label, das Verbesserungen für die Tiere mit sich bringt, wollen wir allerdings keine Werbung für den Konsum von tierischen Produkten machen. Vielmehr soll es dem Käufer, der noch nicht auf tierische Produkte verzichten möchte, eine Orientierungshilfe bieten und dazu animieren, den Tierschutz beim Einkauf mit zu berücksichtigen. Warum sollten Verbraucher häufiger zu FAIR & GUT Produkten und den Haltungsstufen 3 und 4 greifen? Die Stufe 3 bietet die Mindestanforderungen, unter denen Tiere aus unserer Sicht überhaupt gehalten werden sollten. Die Stufe 4 geht noch darüber hinaus: Sie kommt schon dem sehr nah, was wir als eine wirklich tiergerechtere Haltung ansehen. Wer als Verbraucher zu diesen Produkten greift, kauft wirklich ein Produkt aus tiergerechterer Haltung, erhöht somit auch die Nachfrage und damit die Chance, dass weitere Betriebe auf mehr Tierschutz umstellen. Weil Tierschutz nicht zum Nulltarif zu haben ist, sind die Produkte etwas teurer als die konventionellen Produkte. Aber ein Aspekt bleibt zentral: Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein! Für wie zukunftsträchtig halten Sie die Haltungsstufen 1 und 2? Die Haltungsstufen 1 und 2 sind aus unserer Sicht ohne Zukunftsperspektive. Die Haltungsstufe 1 entspricht dem gesetzlichen Mindeststandard und Haltungsstufe 2 repräsentiert die Vorgaben der Initiative Tierwohl, die nur minimal über den gesetzlichen Standard hinausgehen. In den letzten Jahren aber ist der gesellschaftliche Anspruch, dass Verbesserungen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung durchgesetzt werden müssen, gewachsen. Dieser Trend ist ungebrochen. Deshalb raten wir dem Handel – unabhängig vom politischen Geschehen –  mittelfristig die ersten beiden Stufen aus dem Sortiment zu nehmen und das Angebot von tierischen Produkten mit Haltungsstufe 3 und 4, die aus tiergerechter Haltung stammen, sukzessive zu steigern. Dazu gehört dann aber auch, auf Billigpreisbewerbung zu verzichten, denn das erzieht den Verbraucher in eine falsche Richtung. Was kann grundsätzlich besser gemacht werden, um das Tierwohl zu verbessern und Verbraucher besser aufzuklären? Es braucht eine Systemwende in der Landwirtschaft. Die Bundesregierung muss im Rahmen einer Nutztierstrategie das Ordnungsrecht stark anheben und Lücken im Gesetz schließen. So gibt es zum Beispiel bis heute keine konkreten Vorgaben für die Haltung von Rindern und Puten. Und nach wie vor dürfen Amputationen am Tier vorgenommen werden: Schweinen werden die Ringelschwäne abgeschnitten und die Eckzähne gekürzt, Kälbern werden ohne Betäubung die Hornanlagen ausgebrannt. Das muss ein Ende haben. Flankierend müssen Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie die Beratung von Landwirten verstärkt werden, unterstützt durch eine konsequente Förderpolitik. Auch, um Verbrauchern eine Entscheidungsmöglichkeit zu bieten, sollte eine verbindliche EU-weite Tierschutzkennzeichnung etabliert werden, die Auskunft über die Zucht, die Haltung, den Transport und die Schlachtung des Tieres gibt. Das zusammen bringt auch für die umstellungsbereiten Landwirte, von denen es viele gibt, Planungssicherheit. Und was können Discounter wie ALDI aus Ihrer Sicht besser machen? Die Deutschen gelten als Schnäppchenjäger, was gerade bei Discountern dazu führt, dass sie sich gegenseitig mit Billigpreisen – auch für tierische Produkte – unterbieten. Das aber geht auf Kosten der Tiere und der Landwirte, die kaum Möglichkeiten haben, in ein Mehr an Tierschutz zu investieren. Den Verbrauchern dagegen wird suggeriert, dass Fleisch, Eier und Milch zu Schnäppchenpreisen produziert werden können. Der Handel sollte sich seiner Verantwortung sowohl für die Haltungs- und Produktionsbedingungen als auch für das Verbraucherverhalten bewusst sein. Wenn er höhere Tierschutz- und Umweltaspekte von den Lieferanten einfordern und auf Lockangebote für Fleisch und Co. verzichten würde, wäre ein großer Schritt getan. Produkte mit niedrigen Standards sollten ausgelistet werden und die Angabe der Haltungsform auf tierische Inhaltsstoffe in verarbeiteten Produkten ausgeweitet werden. Erfreulicherweise gehen auch von den Discountern vermehrt Bemühungen hin zu mehr Tierschutz und Nachhaltigkeit aus. Luft nach oben gibt es aber noch. FAIR & GUT vereint mehrere bekannte Tierwohl-Label unter einem Dach, deren Standards über den gesetzlichen Vorgaben liegen. Mehr erfahren Weitere Themen, die dich interessieren könnten

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