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    • Deutschland
    • Weine aus Deutschland, einem der ältesten und bedeutendsten Weinbauländer Mitteleuropas, genießen international hohes Ansehen. Reizvolle, abwechslungsreiche Landschaften prägen die 13 Weinanbaugebiete; spektakuläre Steillagen, schmale Flusstäler und bis zum Horizont reichende üppige Rebflächen sind neben verschiedenen Klimazonen und Bodentypen mitverantwortlich für eine unglaubliche Weinvielfalt.
    • Langweilig sind deutsche Weine nicht: im Gegenteil. Durch die nördliche Lage − der Weinbau stößt an seine klimatische Grenze − und das kühlere Klima entfalten die Trauben zur Lesezeit mehr Weinsäure, aber dafür weniger Gerbstoffe als Trauben aus südlicheren, wärmeren Regionen.
    • Das verleiht deutschen Weinen ihre typische unnachahmliche Frische und Spritzigkeit.
    • Italien
    • Italien ist mehr als nur ein Land − Italien ist ein Lebensgefühl: unbeschwerte Heiterkeit, dazu Espresso, Pasta und Pizza. Dolce Vita eben.
    • Und was wären Spaghetti, Lasagne oder Antipasti ohne ein Gläschen Prosecco, Pinot grigio oder Barolo? Wein aus Italien gehört zu unserem Alltag wie Cappuccino und Latte macchiato. Wir kennen ihn aus der kleinen Pizzeria um die Ecke und natürlich aus dem Urlaub. Mehr noch als in vielen anderen Ländern werden in Italien autochthone, d. h. einheimische Rebsorten angebaut wie z. B. die Sangiovese- oder Nebbiolotraube, aus denen so berühmte Weine wie Chianti, Brunello di Montalcino oder Vino Nobile gewonnen werden.
    • Von den Alpen bis in die Stiefelspitze sind eine Million Hektar mit Reben bepflanzt, fast fünf Mal so viel wie in Frankreich. Kein Wunder, dass diese Vielfalt an Rebsorten, Böden, Klimaten und Mikroklimaten eine nicht zu zählende Vielfalt an Weinen hervorbringt, so verschieden wie Land und Leute. So haben Italiens Weine alles zu bieten: Kraft und Struktur, Frische und Frucht, Eleganz und Raffinesse, vom einfachen Tafel- bis hin zum absoluten Spitzenwein. Italien ist aber nicht nur für Genießer unglaublich interessant.
    • Frankreich
    • Frankreich ist das wohl populärste Weinland überhaupt. Für Feinschmecker und Weinliebhaber aus aller Welt ist Frankreich mit seiner jahrhundertealten Weinkultur ein Paradies, untrennbar verbunden mit so großen Weinklassikern wie Ch’teau „Mouton Rothschild”, Lafite, Latour oder Margeaux, Spitzenweine, die zu den teuersten weltweit zählen. International haben die edlen Tropfen aus Bordeaux, aber auch aus Burgund, der Champagne und von der Loire hohe Maßstäbe gesetzt.
    • Überall dort, wo Winzer mit ihren Weinen nach internationaler Anerkennung streben, werden die legendären Weinstile nachgeahmt. Fast alle heute weltweit erfolgreich angebauten Rebsorten wie z. B. Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot noir, Shiraz und Chardonnay stammen ursprünglich aus Frankreich und sind noch immer exzellente Botschafter klassischer Weinkultur.
    • Darüber hinaus bietet Frankreich eine große Bandbreite an unterschiedlichen Weinqualitäten und Preisklassen, verantwortlich dafür sind auch hier unterschiedliche Klimazonen, Bodentypen, An- und Ausbaumethoden. Die Grande Nation genießt zu Recht den Ruf, den Weinkeller der Welt zu besitzen.
    • Spanien
    • Das Königreich unter südlicher Sonne bietet sehr viel mehr als nur Paella und Sangria. Spanien ist ein Land der groƒen Kontraste: Okzident und Orient, Tradition und Moderne, Meer und Gebirge, pulsierende Weltstädte und einsame Bergdörfer − dieses Land hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Selbst das Klima hält sich an das Gesetz der Gegensätzlichkeit: kühl in den Bergregionen, trocken in den Ebenen und heiß an den Küsten. Und so unterschiedlich sind auch Land und Leute, Lebens- und Kochkulturen und natürlich die Weine.
    • Spanien hat weltweit die größte Rebfläche, doch liegt es in der Weinerzeugung hinter Frankreich und Italien erst an dritter Stelle. In vielen Regionen verhindert die Trockenheit eine intensive Bepflanzung, gleichzeitig setzt der Frost in den vielen Höhenlagen, also in ganz Zentralspanien, den Reben gerade im Frühjahr zu. Auf natürlichem Wege bleiben so die Traubenerträge niedrig. Diese schwierigen Bedingungen waren gerade in den vergangenen Jahren Ansporn für viele Winzer, Weine mit hoher Qualität zu produzieren. Bekannt sind die gehaltvollen Gran Reservas, leichten Rosés, die spritzigen Köstlichkeiten aus Katalonien und erfrischenden Weißweine.
    • Neue Welt
    • Die Alte Welt: Das ist Europa. Und so zählt man zu den Weinbaustaaten der Neuen Welt alle sonnenverwöhnten Anbaugebiete, die nicht im Bereich des europäisch mediterranen Weinbaugürtels liegen wie z.B. Australien, Chile, Südafrika und Kalifornien.
    • Ein deutlicher Unterschied zur Alten Welt ist − natürlich − das Klima. Die optimal gleichbleibenden Wetterbedingungen garantieren fast immer eine gute und sichere Ernte, extreme klimatische Schwankungen wie in unseren Breitengraden sind dort nicht bekannt. Die Winzer kämpfen eher mit einer Überreife der Trauben − für europäische Verhältnisse paradiesische Zustände.
    • Während in Europa Tausende von regionalen Rebsorten oft auf kleinstem Raum kultiviert werden, konnten sich die Übersiedler in die Neue Welt der besten Sorten Europas bedienen. Klone der klassischen französischen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Shiraz oder Chardonnay sind dort zur Höchstform aufgelaufen.
    • In Australien waren es vornehmlich deutsche Siedler − Ärzte, Landwirte und auch Brauer −, die das richtige Händchen hatten und den Grundstein für erfolgreichen Weinbau legten: der Hitze zum Trotz. Weltweit geschätzt werden die australischen Shiraz: Sie bestechen durch eine typische tiefdunkelrote Farbe, durch den Geschmack von Kirschen, dunklen Beerenfrüchten und durch den würzigen Duft nach Eukalyptus.
    • Kalifornien: für viele Menschen ein Traum aus Freiheit und Abenteuer, aus unbeschwerter Heiterkeit und ewigem Sommer. Das Land der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten besticht durch seine unvergleichliche Kombination von Goldgräberstimmung und Hightech, von Highway Number One, funkelnder Glitzerwelt, Wüste mit faszinierenden Weinlandschaften. Immerhin: Hier wird der meiste Wein der USA angebaut. Sonnenverwöhnt sind die feinen Tropfen hier. Cabernet Sauvignon spielt eine wichtige Rolle. Erzeugt werden bemerkenswert fruchtige Weine mit milden Gerbstoffen und würzigem Geschmack.
    • Das Land am Kap überrascht mit europäischem Charakter: Vegetation und Klima sind mediterran. Doch auch die Spuren der europäischen Kolonisation sind bis heute sichtbar. Schneeweiße reetgedeckte Häuser im Kap-holländischen Stil sind ebenso Zeugen der Vergangenheit wie die über 300 Jahre alte, seit einigen Jahren zu neuen Ehren gekommene Weinbautradition. Ein langer, meist sonniger Sommer mit viel Licht und ein feuchter, aber milder Winter von Mai bis September bieten günstige Bedingungen für den Weinbau.
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    • Spezialitäten
    • Österreich
    • Österreich ist ein traditionsreiches Weinland, das nicht nur das strengste Weingesetz der europäischen Weinwelt hat, sondern das auch mit besonderen klimatischen Bedingungen auf sich aufmerksam macht: heiße Sommer und kalte Winter. Weltweit bekannt sind die autochthonen, also einheimischen Rebsorten Grüner Veltliner, Welschriesling, Zweigelt und Blaufränkisch. Weinkultur in Österreich: Das sind kleine Kellergassen und die Heurigen, in denen sich Wein von seiner besten Seite erleben lässt. Die Qualitätsbemühungen der vergangenen Jahrzehnte haben sich ausgezahlt. Heute haben nicht nur Weiß-, sondern auch Rotweine aus Österreich einen Spitzenplatz in der weltweiten Weinszene erobert.
    • Schweiz
    • Dieses traumhaft schöne Hochgebirgsland zählt zu den ältesten Weinbauregionen im Herzen Europas. Hier finden sich reizvolle und spektakuläre Weinberge, wo die Reben auf steilen Terrassen bis 1000 Meter über dem Meeresspiegel gepflegt werden. Der Weinbau wird durch die majestätischen Alpen und ihre Ausläufer geprägt. Mühsam haben einst Mönche den schroffen Felsen die Parzellen abgetrotzt und mit Reben bepflanzt. Viele Schweizer Weinspezialitäten haben bis heute überlebt und sind mitverantwortlich für die einzigartige Vielfalt.
    • Ungarn
    • Viele Winzer haben die Chance zum Neuanfang genutzt. Mit der politischen Wende begann in Ungarn, einem Land mit einer über 2000 Jahre alten Weinbaugeschichte, ein qualitativer Aufbruch. Viele junge Winzer haben die Unterstützung von erfahrenen Önologen und Experten aus dem Westen hinzugezogen. Die Weine Ungarns werden durch kontinentales Klima beeinflusst, d. h. durch heiße Sommer und strenge Winter. Leichte, trockene und fruchtige Weißweine haben hier ihre Heimat, bei den Rotweinen sind es Cabernet Sauvignon und Pinot noir.
    • Mazedonien
    • Gelegen im Norden Griechenlands, wird in Mazedonien seit der Antike Wein gekeltert. Hier entstehen Weine mit ganz eigenständigem kontinentalem Charakter. Verantwortlich sind die Nähe zur nördlichen Ägäis und die geologischen und mikroklimatischen Eigenheiten. Warmes Klima und eine bergige Landschaft sind optimal für den Anbau von Rotwein, dieser sich frisch mit vollen Aromen nach Beerenfrüchten präsentiert.
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