Fahrradwartung und -pflege

Der Fahrradcheck

Vor der ersten Tour nach der Winterpause bzw. nach jeder längeren Pause sollten Sie Ihr Rad einmal ordentlich durchchecken:

Grundreinigung

Gönnen Sie dem Rad eine ordentliche Wäsche. Am besten mit einem Schwamm und Wasser mit einem Tropfen Spülmittel. Seifen Sie das Rad ordentlich ein. Anschließend spülen Sie es mit dem Gartenschlauch ab und trocknen es mit einem Lappen. Vom Hochdruckreiniger sollten Sie lieber die Finger lassen. Er könnte den Lack angreifen, zudem kann bei falschem Gebrauch Wasser in Tretlager und Co. gelangen und diese so beschädigen.

Reifenkontrolle

Prüfen Sie Laufräder und Felgen auf etwaige Beschädigungen. Auch müssen die Räder gleichmäßig rund laufen und nicht etwa an Bremse oder Schutzblech schleifen. Hat das Laufrad eine Unwucht, hilft nur der Weg in die Werkstatt.

Bremstest

Kontrollieren Sie den Verschleiß der Bremsbeläge. Im Zweifel Bremsgummis tauschen.

Licht-Check

Leuchten Front- und Heckstrahler noch? Falls nicht, sind wahrscheinlich die Glühbirne oder das Kabel defekt. Vielleicht hat sich auch nur die Steckverbindung zum Nabendynamo gelöst?

Schaltprobe

Laufen Kette und Schaltung noch sauber? Falls nicht, wird es vielleicht Zeit für eine neue Kette. Auf jeden Fall sollten Sie Kette, Zahnkränze und Co. grundlegend säubern. Am besten mit einer Bürste und einem öligen Lappen. Anschließend gönnen Sie dem Antrieb eine frische Portion Kettenöl. Ist die Schaltung indes komplett verstellt, sollte der Laie Hilfe beim Fahrradhändler suchen.

Schrauben nachziehen

Speziell an Lenker, Vorbau und Sattel sollten Sie lieber keine Schraube locker haben. Deshalb alle Schrauben kontrollieren und ggf. anziehen.

Testfahrt

Eine kurze Runde auf dem Rad zeigt, ob alles passt. Wenn es jetzt im Tretlager knirscht oder der Dämpfer nicht funktioniert, ab in die Werkstatt.

Rost am Fahrrad

Wer sein Zweirad regelmäßig pflegt, muss eigentlich keine Angst vor Rostbefall haben. Aber manchmal erwischt es das gute Stück eben doch, speziell wenn das Rad öfter im Regen stehen bleibt. Besonders gerne fangen sich die Fahrräder in der salzig-feuchten Luft in Meeresnähe die unschönen braunen Flecken ein. Auch Streusalz im Winter greift das Material an. Doch keine Sorge, so werden Sie den Rost los: Handelt es sich lediglich um Flugrost, behandeln Sie die entsprechende Stelle mit etwas Öl und lassen es einige Stunden einwirken. Anschließend sollte sich der Rost mit einem feuchten Lappen wegwischen lassen, ansonsten hilft Stahlwolle weiter. Hat es das Rad schwerer erwischt, müssen Sie härtere Geschütze auffahren. Dazu schleifen Sie den Rost zunächst mit Schleifpapier ab. Anschließend säubern Sie die Stelle mit Entfetter und bringen eine Grundierung auf. Ist die Grundierung getrocknet, können Sie die Stelle nochmal fein nachschleifen, lackieren und schließlich aufpolieren. So hat der Rost keine Chance mehr.

Vorbeugen ist besser als schmirgeln: Genau wie beim Auto schützt auch beim Fahrrad eine regelmäßige Wachsbehandlung vor Korrosion. Gegen Rost an der Kette hilft vor allem regelmäßiges Reinigen und Einfetten.

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