Tipps und Tricks zur Paprika

Wie schält man Paprika? Lesen Sie hier, worauf es bei Paprika ankommt

Ob Paprika scharf schmeckt, liegt daran, wie hoch der Gehalt von Capsaicin ist, das für die Schärfe verantwortlich ist.

Ursprünglich hatte die wilde Paprika einen sehr hohen Capsaicin-Gehalt.
Durch Züchtung ist es aber gelungen, der Paprika ihre Schärfe zu nehmen. Deshalb brennen die üblicherweise erhältlichen Gemüsepaprika nicht auf der Zunge, sondern schmecken mild bis süß.

Die kleineren Gewürzpaprika sind hingegen bis zu 100 Mal schärfer als Gemüsepaprika. Gewürzpaprika wird meistens, wie der Name schon sagt, zu Gewürzen verarbeitet: dem Paprika-Pulver. Das gibt es von süß bis scharf.

Noch feuriger sind die kleinen Verwandten der Gemüsepaprika, die Chilis. Sind sie noch grün, nennt man sie Peperoni. Aus ihnen wird Cayennepfeffer hergestellt oder auch Tabasco-Sauce. Für die scharfe Sauce werden die Schoten getrocknet, gemahlen und drei Jahre lang gelagert.

Einkaufen:

Frische Paprika haben eine glatte, feste Haut und einen noch grünen Stiel. Ist die Haut etwas runzelig, lagert die Paprika schon länger. Trotzdem kann man das Gemüse immer noch bedenkenlos verzehren.

Schälen:

Waschen Sie die Paprika zunächst mit warmem Wasser ab, schneiden Sie sie einmal in der Mitte durch und legen Sie sie mit der Haut nach oben auf ein Backblech. Backen Sie sie solange im Backofen, bis die Haut dunkel wird und Blasen wirft. Dann die Paprika in ein feuchtes Tuch einschlagen oder mit sehr kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen. Anschließend lässt sich die Haut leicht abziehen.

Verzehren:

Paprika eignet sich hervorragend als Rohkost, in Form von Fingerfood zu leckeren Dips oder in Salate geschnitten, denn im rohen Zustand sind die meisten Mineralstoffe (Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor) und Vitamine enthalten. Aber auch gekocht, geschmort, gebraten oder überbacken schmeckt Paprika lecker. Auch Smoothies lassen sich mit Paprika verfeinern.

Lagern:

Bei Zimmertemperatur halten sich Paprika etwa zwei bis drei Tage. Soll Paprika länger aufbewahrt werden, braucht sie etwas niedrigere Temperaturen, also etwa einen kühlen Kellerraum oder das Gemüsefach des Kühlschranks. Dort hält sie sich bis zu einer Woche. Dabei darf die Temperatur aber nicht unter 8 bis 12 °C liegen, da die Paprika sehr kälteempfindlich ist.