Der Kürbis: Die wohl größte Beere der Welt

Wenn im Spätsommer und Herbst die Blätter von den Bäumen fallen, hat der Kürbis seinen großen Auftritt. Als eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt ist er in fast allen Länderküchen beliebt. Der vielseitig einsetzbare Alleskönner punktet als Beilage, Suppe, Auflauf oder als leckeres Dessert. Geschmacklich begeistert er mit seinem süßlich-nussigen Aroma und ist dabei reich an Vitaminen und arm an Kalorien.

Rezepte:

Weitere Rezepte mit Kürbis:

Saisonkalender Kürbis

Wenn sich die Blätter verfärben, dann beginnt auch die Kürbiszeit. Zwar gibt es vereinzelt schon ab Ende Juli Kürbisse, Hochsaison ist jedoch im September und Oktober. Von Sommerende bis zum ersten Frost können Sie sich über die bunten Herbstfrüchte in allen Farben und Formen freuen.

Woher kommt der Kürbis eigentlich?

Ursprünglich stammt der Kürbis aus Mittel- und Südamerika. Dort stand er schon vor über 10.000 Jahren auf dem Speiseplan der indigenen Bevölkerung. Heute wird er weltweit in warmen Gebieten, hauptsächlich in China und Indien, angebaut. Aber auch bei uns kennt man ihn als regionales Produkt.

Ist der Kürbis eine Frucht oder ein Gemüse?

Im botanischen Sinne sind Kürbisse Obst. Genau genommen sind sie sogar Beeren – die wohl größten Beeren der Welt. Auf weit über 1000 Kilogramm bringen es die größten ihrer Art. Und ihre Züchter schaffen es damit ins Guinness-Buch der Rekorde. Aufgrund seiner biologischen Zuordnung und des eher herzhaften Geschmacks wird der Kürbis aber häufig als Fruchtgemüse bezeichnet.

Welche Kürbissorten gibt es?

Es gibt mehr als 800 Kürbissorten: klein, groß, rund, oval, knallig orange oder auch dunkelgrün. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Zierkürbissen und Speisekürbissen. Die bekanntesten essbaren Kürbissorten hierzulande sind: Hokkaido, Butternut und Muskat-Kürbis.

Wann ist ein Kürbis reif?

Ob ein Kürbis reif ist, erkennen Sie an seiner satten Farbe. Außerdem sollte die Schale so hart sein, dass Sie sie nicht mit Ihren Fingernägeln einritzen können. Oder machen Sie die sogenannte „Klopfprobe“ – klingt der Kürbis dumpf und hohl, hat er seine ideale Reife erreicht.

 

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Aufbewahrung im Kühlschrank

Angeschnitten hält sich der Kürbis, am besten luftdicht in Folie verpackt, rund 3 bis 4 Tage lang im Gemüsefach des Kühlschranks. Spätestens dann sollte der Kürbis jedoch weiterverarbeitet und anschließend verzehrt werden.

Verwertung

Der Kürbis lässt sich vollständig verwerten. Neben dem Fruchtfleisch kann man auch die Schale von Speisekürbissen in der Regel mitessen. Getrocknete Kürbiskerne schmecken sehr gut in Salaten oder geröstet als Topping auf der Kürbissuppe.

Leckere Babynahrung

Da der Kürbis auch gesund ist, eignet er sich hervorragend zur Herstellung von Baby- und Kindernahrung. Püriert mit Pastinaken oder Petersilienwurzeln schmeckt er aber nicht nur den Kleinsten.

Weitere Informationen zum Kürbis finden Sie hier:

> Bio-Hokkaido zur Kürbiszeit