Kiwi – Saisonkalender

Kiwi – Pelzig fruchtiger Exot

Ab Oktober dürfen wir uns wieder über Kiwis aus europäischem Anbau freuen. Bis in den Mai hinein sind sonnenverwöhnte Länder wie Frankreich, Italien und Griechenland hauptsächlich für den Import zuständig. Neuseeland versorgt uns ab April bis in den November hinein mit der leckeren Frucht. Das leckere Früchtchen wird noch im unreifen Zustand per Hand geerntet und reift nach. Somit ist genug Zeit für den Export mit Frischegarantie.

Den Ursprung hat die Kiwi im Nordosten Chinas. Dort wachsen die kletternden Sträucher ähnlich wie die der Weinreben in den dortigen Wäldern. Erst um das Jahr 1900 gelang die Frucht als sogenannte chinesische Stachelbeere nach Neuseeland. Dort erkannten die Neuseeländer das Potenzial der Frucht und begannen in den 1960er Jahren die weltweite Vermarktung der Kiwi. Erst in den 1970er Jahren begann die Kiwi-Produktion auch in anderen sonnigen Ländern wie Italien.

Die Kiwi hat ihren Namen dem populären neuseeländischen Vogel Kiwi zu verdanken. Der Kiwi-Vogel ziert auch das Wappen der Neuseeländer.

Die geläufigste und beliebteste Sorte der Kiwi ist Hayward. Zwischen den Jahren 1965 bis 1975 durfte sogar keine andere Sorte exportiert werden. Eine solch dominante Position hat keine andere Frucht im Handel.

Die Kiwi inspiriert: Der russischen Ballerina Anna Pawlowa widmete ein neuseeländischer Koch das berühmte Dessert Meringue Pavlova. Das Dessert besteht aus Baiser mit Schlagsahne und wird oft mit Kiwischeiben dekoriert.

Möchten auch Sie inspiriert werden? Dann versuchen Sie doch eines der tollen Rezepte unter unseren Rezeptideen.

Zudem erfahren Sie unter Tipps & Tricks Interessantes rund um das saure Früchtchen.