Himbeeren – Saisonkalender

Wussten Sie, dass bereits die Menschen in der Steinzeit ihren Gefallen an süßen Himbeeren gefunden haben? Und dass Himbeeren eigentlich gar keine Beeren sind? Sie zählen wie die Brom- und Moltebeeren zu den Sammelsteinfrüchten.

Sommerzeit ist Himbeerzeit. Regionale Himbeeren sind zwischen Juni und August im Handel erhältlich. Himbeeren aus geschütztem Anbau aus Europa und Südamerika werden das ganze Jahr über zu uns importiert, sodass Beerenliebhaber immer mit ihrer Lieblingsfrucht versorgt werden. Die Herbsthimbeere kann noch bis in die Herbstmonate hinein geerntet werden. Tiefgefrorene Früchte sind ganzjährig zu finden.

Der Himbeerstrauch „Rubus idaeus“, an dem die sanften Früchte wachsen, gehört der Familie der Rosengewächse an. Diese Halbsträucher können bis zu zwei Meter hoch wachsen. Wilde Himbeeren sind rot, bei gezüchteten Sorten können sich die Früchte auch schwarz oder gelblich färben. Sie haben eine weiche Konsistenz, werden bis zu drei Zentimeter lang und jede Frucht besteht aus vielen kleinen Steinfrüchten. Gepflückt werden sollten nur vollständig ausgereifte Früchte, da die Beeren nicht mehr nachreifen.

Schon seit dem Altertum nutzen Menschen die Himbeere nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Heilpflanze. In Klostergärten im Mittelalter war sie zahlreich zu finden. Damit kann die Himbeerpflanze wohl als wahres Multitalent bezeichnet werden. Ursprüngliches Herkunftsgebiet der Himbeere sind Europa und Nordamerika. Heute wächst sie vorwiegend in Europa, gefolgt von Nord- und Südamerika sowie Asien.