Weintrauben: Süße Alleskönner

Kein Schnippeln, kein Schälen: einfach nur naschen und genießen. Mit der Weintraube hat die Natur den perfekten Obstsnack geschaffen. Die kleinen Früchte schmecken zwischendurch oder in Kuchen und Desserts. Aber auch pikant in Käse- und Fleischgerichten spenden sie Süße und Frische.

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Weitere Rezepte mit Trauben:

Trauben

Saisonkalender Traube

In Deutschland werden die Früchte im Spätsommer geerntet. Vor allem im August und September erhalten reife Trauben aus der Region. Den Rest des Jahres werden die Trauben aus dem Ausland importiert. Im Sommer erhalten Sie z.B. Trauben aus dem Mittelmeerraum, wo sie früher reif sind als in Deutschland.

Seit wann gibt es Weintrauben?

Frühformen der Weintraube sollen schon vor ca. 130 Millionen im Kaukasus und Zentralasien gewachsen sein. Vor etwa 5.000 Jahren begann dann der Anbau durch den Menschen. Denn schon in der Antike, von Ägypten bis Griechenland und im Römischen Reich schätzten die Menschen den lieblichen Geschmack der Traube und genossen auch das Produkt, das bei ihrer Gärung entsteht.

Wie wachsen Trauben?

Grob unterschieden wird zwischen Wein- und Tafeltrauben, also den Sorten, die für die Weinherstellung und denen die zum Verzehr gedacht sind. Botanisch betrachtet, gehört die Traube zu den Rebengewächsen. Die einzelnen Früchte der Pflanze, die sogenannten Weinbeeren, wachsen in Rispen. Dass diese umgangssprachlich „Trauben“ genannt wurden, hat dem süßen Obst seinen Namen gegeben.

Welche Unterschiede gibt es zwischen dunklen und hellen Trauben?

Die Zahl der verschiedenen Sorten ist riesig. Die Farben changieren von Gelblich oder Hellgrün bis zu einem bläulichen Rot und dunklem Blau. Während alle Trauben grundsätzlich aus Wasser und Fruktose bestehen, unterscheiden sich dunkle und helle Sorten geschmacklich – dunkle Trauben sind oft etwas süßer – und in der Konzentration ihrer gesunden Inhaltsstoffe. Rote und blaue Trauben enthalten mehr Antioxidantien als helle. Letztere hingegen punkten mit mehr Folsäure und Kalzium sowie weniger Kalorien. 

Werden die Kerne mitgegessen?

Die Kerne können ohne Probleme mitgegessen werden. Sie verfügen sogar über viele wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Wer Trauben aber lieber ohne Kerne nascht, für den gibt es auch kernlose Züchtungen.

Muss ich die Trauben vor dem Essen waschen?

Vor dem Verzehr sollten Sie die kleinen Früchte gründlich waschen und am besten ein paar Minuten in lauwarmem Wasser schwimmen lassen. Anschließend noch einmal abspülen und trockentupfen.

Woran erkenne ich frische Trauben?

Frische Trauben sollten prall und glänzend sein und haben ähnlich wie Pflaumen oft einen leicht samtigen Überzug, den sogenannten Duftfilm. Achten Sie auf die grünen Rispen. Sehen diese frisch und nicht verwelkt aus, steht dem Genuss nichts mehr im Wege.

Sie möchten noch mehr über Weintrauben erfahren? Hier gibt’s frische Infos!

Eiskalte Erfrischung

Getränke kühlen, ohne sie zu verwässern – das geht ganz einfach, indem Sie ein paar tiefgefrorene Trauben ins Glas geben. Am besten passt das natürlich zu Wein. Ist das Glas leer, können Sie die Trauben einfach essen. Frieren Sie die Trauben am besten einzeln und von den Rispen getrennt ein, damit sie ohne Probleme portioniert werden können.

Süß trifft herzhaft

Dass Trauben hervorragend zu Käse passen, ist bekannt. Aber wussten Sie, dass sie auch allerlei herzhaften Gerichten den richtigen Kick geben können? Ob Sie nun Trauben zum Ofengemüse geben oder eine kräftige Bratensauce mit Traubensaft verfeinern, probieren Sie es einmal aus. Rezeptideen finden Sie hier.

Lagerung

Weintrauben reifen nicht nach. Lagern Sie die Früchte daher am besten offen und ungewaschen im Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Hier halt sich die Trauben problemlos mehrere Tage.