Welche Pflege braucht mein Baby?

Endlich ist es soweit, Ihr kleiner Schatz strahlt Sie mit leuchtenden Augen an. Was kann es Schöneres geben? Damit sich Ihr Baby von Anfang an rundum wohlfühlt, braucht es nicht nur viel Liebe, sondern auch die richtige Pflege. Und genau hier warten auch schon die ersten Fragen auf die frisch gebackenen Mütter und Väter: Welche Windelsorte ist die richtige? Auf welche Inhaltsstoffe muss ich bei Babyöl, Cremes und Puder achten? Ist zum Baden ein Badezusatz notwendig?

Damit Sie im Dschungel der Pflegeprodukte nicht den Überblick verlieren und die aufregenden Momente mit Ihrem Baby in vollen Zügen genießen können, unterstützen wir Sie in den wichtigen Fragen zur Babypflege. Wir geben Ihnen Tipps, worauf Sie beim Kauf von Puder, Cremes und Co. achten sollten, verraten Ihnen praktische Wickel-Tricks, beantworten Fragen zur Babymassage und, und, und. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und erfahren Sie, welche Pflege Ihr Baby in den ersten Tagen, Wochen und Monaten braucht.

10 Fragen zur Pflege von Babys

Welche Pflegeprodukte gehören zur Erstausstattung?

In den ersten vier bis sechs Wochen wird Ihr Baby vor allem gut behütet in seinem Bettchen oder in Ihrem Arm liegen. Spezielle Pflegeprodukte, die Babys empfindliche Haut vor den Umwelteinflüssen schützen, sind in dieser Zeit deshalb noch nicht unbedingt notwendig. Trotzdem sollten Sie bereits einige Utensilien im Haus haben, wenn Ihr kleiner Schatz aus dem Krankenhaus nach Hause kommt, denn ein gewissen Maß an Körperpflege muss von Anfang an sein.

Windeln:

Da Ihr Baby rund sechs- bis achtmal täglich eine frische Windel benötigt, gehört ein kleiner Vorrat an Windeln in den Größen 0 und 1 unbedingt zur Erstausstattung dazu. Zwar sind die ganz kleinen Windeln in der Größe 0 vielen Neugeborenen bereits zu klein, aber zur Sicherheit sollten Sie ein paar Exemplare vorrätig haben. Schließlich ist nichts schlimmer als eine schlecht sitzende Windel.

Wundcreme:

Der Po Ihres Babys wird in den ersten Lebensmonaten durch das Tragen der Windeln besonders stark strapaziert. Kot und Urin enthalten aggressive Säuren, die der zarten Babyhaut arg zusetzen und sie schnell wund werden lassen. Zur Vorbeugung und Behandlung entzündeter Haut benötigen Sie eine gute Wundcreme.

Weiche Waschlappen:

Waschlappen sind in einem Haushalt mit einem Baby unverzichtbar. Sie eignen sich sowohl zum Waschen als auch zum anschließenden Trockentupfen der Babyhaut. Achten Sie darauf, dass die Waschlappen schön weich sind, da Babys Haut in den ersten Wochen noch besonders empfindlich ist. Am besten legen Sie sich direkt einen kleinen Vorrat zu, da ein Teil der Waschlappen immer in der Wäsche sein wird.

Reines Pflanzenöl:

Ein echtes Allroundtalent in Sachen Babypflege ist reines Pflanzenöl. Sie können es zum Beispiel als Badezusatz verwenden, wenn Ihr Baby unter trockener und leicht schuppender Haut leidet. Aber auch Reste von Cremes und Schmutz, die sich auf der Haut festgesetzt haben, lassen sich mit reinem Pflanzenöl leicht und hautschonend entfernen.

Wattestäbchen:

Wattestäbchen eignen sich besonders gut, um den Bauchnabel während der Wundheilung trocken zu halten und von Verschmutzungen zu befreien. Sie kommen jedoch erst zum Einsatz, wenn die Grundheilung des Nabels bereits abgeschlossen ist. Wichtig: In die Ohren sollten Wattestäbchen nicht eingeführt werden, da dies für das empfindliche Trommelfell zu gefährlich ist.

Muss ich mein Baby eincremen?

Die Haut eines Babys ist nicht mit der Haut eines Erwachsenen vergleichbar, sie ist viel dünner und durchlässiger. Gerade diese besondere Beschaffenheit ist es, die Babyhaut besonders empfindlich gegen die äußeren Umwelteinflüsse macht. Auch Hautreizungen sind deshalb für ein Baby viel schmerzhafter als für einen Erwachsenen.

Bis sich die vollständige Schutzfunktion der Haut aufgebaut hat, vergehen einige Monate. Umso wichtiger ist es, dass Sie die zarte Haut Ihres Kindes von Anfang an richtig pflegen. Hierzu gehört auch das Eincremen. Zwar muss intakte Haut nicht unbedingt eingecremt werden, Kälte, Hitze und trockene Heizungsluft setzen jedoch gerade der ungeschützten Säuglingshaut zu. Ist die Haut Ihres kleinen Schatzes spürbar trocken, hilft eine sanfte Pflegelotion oder -milch, die Sie zum Beispiel nach dem Baden auftragen können. Hierbei sollten Sie in jedem Fall zu Produkten greifen, die speziell für Säuglinge und Kleinkinder geeignet sind, da diese genau auf die Bedürfnisse der jungen Haut abgestimmt sind. Geht es im Winter nach draußen, schützt eine Creme mit einem hohen Fettgehalt und geringen Wasseranteil. Der Grund: Wasser leitet die Kälte besser, sodass die Haut schneller auskühlt. Die Creme tragen Sie, kurz bevor Sie aufbrechen, auf Gesicht sowie Ohren auf und wischen Sie vorsichtig wieder ab, sobald Sie wieder zurück im Warmen sind. Ganz gleich, welche Creme Sie verwenden, immer gilt: Nicht zu dick auftragen!

Was tun gegen wunde Stellen in den Hautfalten?

Ob in der Armbeuge, am Bein oder am Hals: Es gibt viele Stellen, an denen Babys kleine Speckfältchen haben. Diese sehen zwar niedlich aus, sind aber auch ein wahrer Nährboden für Bakterien und Pilze. So sammeln sich hier gerne jede Menge Überreste aus dem Kinderalltag an – angefangen von Muttermilch und Speichel über Schweiß und Hautschüppchen bis hin zu Fusseln von Kleidung, Spucktüchern und Co. Damit die Stellen in den Hautfalten nicht wund werden und schmerzen, bedürfen sie aufmerksamer Pflege. Halten Sie die Hautfalten deshalb besonders sauber, zum Beispiel, indem Sie Milchreste usw. regelmäßig mit etwas Olivenöl entfernen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass nach dem Baden kein Wasser in den Falten bleibt und die Haut auch hier schön trocken ist. Doch Vorsicht: Tupfen Sie die Haut Ihres Babys immer nur behutsam mit dem Handtuch trocken, denn kräftiges Rubbeln mit dem Handtuch bekommt der empfindlichen Säuglingshaut nicht gut. Ist die Haut bereits wund, hilft das Einreiben mit Schwarztee oder Muttermilch.

Wie bade ich mein Baby richtig?

Viele Babys lieben es, gebadet zu werden und im Wasser zu planschen – egal ob in der Wanne, im Badeeimer oder in der ersten Zeit im Waschbecken. Und das ist auch gut so, denn grundsätzlich ist Baden immer besser als waschen, denn es reinigt nicht nur gründlich, sondern kann auch entspannend wirken und die Durchblutung anregen. Zwei bis drei Bäder pro Woche in einem warmen Raum ohne Zugluft sind bis zum Krabbelalter vollkommen in Ordnung. Die Wassertemperatur sollte dabei etwa 37 bis 38 Grad betragen. Wann die richtige Wärme erreicht ist, lässt sich ganz leicht mit einem Badethermometer überprüfen, das einfach ins Wasser gelegt wird. Bedenken Sie beim Baden, dass der Haut wichtige Fette entzogen werden, die sie vor dem Austrocknen schützen. Ein Bad sollte deshalb in den ersten Lebensmonaten auch nicht länger als fünf Minuten dauern. Geben Sie außerdem einen entsprechenden Badezusatz ins Badewasser. Seife und Badeschaum sind hier jedoch tabu. Stattdessen können Sie einen milden Baby-Badezusatz verwenden oder aber etwas Olivenöl mit Muttermilch hinzugeben.

Gesicht und Körper waschen

Wie beim alltäglichen Saubermachen erfolgt auch das Waschen in der Badewanne nach dem Prinzip „von oben nach unten“. Das Gesicht Ihres Babys und die Stellen hinter den Ohren waschen Sie zuerst, damit keine Keime von anderen Körperstellen später dorthin gelangen. Nehmen Sie dazu einen feuchten, lauwarmen Waschlappen und waschen Sie das Gesicht vorsichtig damit ab. Passen Sie bei den Augen besonders auf und wischen Sie immer von außen nach innen. Erst dann geht es weiter mit dem Körper. Achten Sie vor allem darauf, die Falten an Hals, Armen, Achseln und Beinen sowie die Zwischenräume zwischen den Fingern und Zehen gründlich zu säubern. Po und Genitalbereich werden erst ganz zum Schluss gewaschen.

Haare und Kopfhaut waschen

Die Haarwäsche ist bei den ganz Kleinen eigentlich schnell und einfach gemacht. Alles, was Sie dazu tun müssen: Streichen Sie mit einem feuchten, weichen Waschlappen vorsichtig über den Kopf Ihres Babys. Hat Ihr Kind von Anfang an sehr viele Haare und sind diese verschwitzt oder verklebt, können Sie zusätzlich ein mildes Baby-Shampoo verwenden. Eine Haarbürste sollte auch nicht fehlen, selbst wenn in den ersten Wochen und Monaten kaum Haare sprießen. Denn durch das Kämmen gegen die Wuchsrichtung kann die Durchblutung angeregt werden. Achten Sie aber darauf, dass die Bürste weiche Borsten hat, damit es für Ihren kleinen Schatz auch angenehm ist.

Nach dem Bad

Ihr Baby freut sich besonders, wenn es nach dem Baden in ein  weiches, vorgewärmtes Handtuch gewickelt wird. Trocknen Sie Ihren Liebling anschließend behutsam ab, am besten mit tupfenden Bewegungen und ohne zu rubbeln, damit die empfindliche Babyhaut nicht gereizt wird. Wie beim Baden selbst, gilt auch nachher: vor allem auf die Hautfalten achten sowie auf die Achselhöhlen und Kniekehlen. Denn dort sammeln sich gerne Wasserreste, die über kurz oder lang zu wunder Haut führen.

Was muss ich beim Wickeln beachten?

Je jünger das Baby ist, desto öfter muss es gewickelt werden – am Anfang rund sechs- bis achtmal am Tag. Die gute Nachricht daran: Selbst wenn Sie im Wickeln noch keine Erfahrung haben, werden Sie bereits in den ersten Wochen genug Gelegenheit zum Üben bekommen. Und bekanntermaßen macht ja Übung über kurz oder lang den Meister. Damit Sie trotzdem gut vorbereitet für Ihren ersten Einsatz an der Wickelkommode sind, erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Wickeln achten sollten und geben Ihnen praktische Tipps, mit denen das Projekt Windelwechsel zum echten Kinderspiel wird.

Windeln wechseln in 5 Schritten

Schritt 1:
Regel Nr. 1: Lassen Sie Ihr Baby niemals unbeaufsichtigt auf der Wickelkommode liegen! Damit Sie sich beim Wickeln voll und ganz auf Ihr Baby konzentrieren können und nicht zwischendurch die Wickelkommode verlassen müssen, sollten Sie sich schon vorher alle Dinge bereitlegen, die Sie benötigen. Hierzu zählen zuallererst frische Windeln. Achten Sie unbedingt darauf, dass diese die richtige Größe haben. Denn nur wenn die Windel optimal passt, läuft nichts aus. Ein frischer Waschlappen oder Feuchttücher, eine Schüssel mit warmem Wasser und eine Wundcreme sollten ebenfalls nicht fehlen. Tipp: Stellen Sie sich auch gleich einen Windeleimer bereit, damit Sie die schmutzige Windel direkt entsorgen können. Als Unterlage können Sie entweder eine spezielle Wickelauflage verwenden oder ein sauberes Handtuch.

Schritt 2:
Ist alles bereit, können Sie Ihr Kind vorsichtig auf die Wickelunterlage legen und ausziehen. Am einfachsten gelingt dies mit Wickelbodys, die nicht über den Kopf gezogen werden müssen, sondern schnell und einfach aufzuknöpfen und hochzuschieben sind. Anschließend öffnen Sie die Windel. Achten Sie darauf, dass dabei die Klebestreifen nicht an der Haut Ihres Babys kleben bleiben. Entfernen Sie die schmutzige Windel aber noch nicht. Tipp: Sprechen Sie dabei die ganze Zeit mit Ihrem Baby, denn das kann sich beruhigend auswirken.

Schritt 3:
Heben Sie nun den Po Ihres Babys an, indem Sie mit der  rechten Hand seinen rechten Oberschenkel greifen, seinen linken Oberschenkel über Ihren rechten Arm legen und dann den Unterkörper leicht anheben. Alternativ können Sie zum Anheben einfach eine Hand unter den Po des Babys schieben. Falten Sie jetzt die schmutzige Windel zusammen und werfen Sie sie in den Windeleimer.

Schritt 4:
Danach kann der Po mit klarem Wasser oder Feuchttüchern (ohne Alkohol, Parfum und Konservierungsstoffe) gesäubert werden. Bei Bedarf können Sie Ihr Baby dazu etwas auf die Seite rollen oder den Po leicht anheben. Wichtig ist, dass Sie vor allem bei Mädchen immer von vorne nach hinten streichen, damit keine Darmbakterien in die Harnröhre gelangen.

Schritt 5:
Legen Sie Ihrem Baby nun eine saubere Windel unter und cremen Sie den Po, sofern er gereizt ist, mit etwas Wundcreme ein. Danach verschließen Sie die Windel an beiden Seiten mit den Klebestreifen. Ziehen Sie die Windel zum Schluss noch zwischen den Beinen etwas glatt, damit keine unnötigen Falten entstehen. Jetzt kann der Wickelbody wieder geschlossen werden und schon ist das Wechseln der Windel erledigt.

Auf welche Inhaltsstoffe muss ich bei Babypflegeprodukten achten?

Die Haut von Neugeborenen ist besonders empfindlich. Umso wichtiger ist es, dass die Pflegeprodukte für Babys dermatologisch getestet und genau auf die speziellen Bedürfnisse der jungen Haut abgestimmt sind. Bei der Auswahl von Cremes, Shampoos und Co. sollten Sie daher einen prüfenden Blick auf die enthaltenen Inhaltsstoffe werfen. Geeignet sind Pflegeprodukte mit reinem Pflanzenöl wie beispielsweise Shea Butter, da dieses in die Haut eindringt und mit wichtigen Fettsäuren versorgt. Viele chemische Inhaltsstoffe hingegen können Allergien auslösen und die Babyhaut strapazieren.

Nagelpflege beim Baby – geht das überhaupt?

Jeder, der einmal eine Babyhand gehalten hat, weiß, wie faszinierend die winzigen Fingerchen und Fingernägel sind. Es scheint geradezu unvorstellbar, dass sich diese kleinen zarten Nägel kürzen lassen. Aber es ist tatsächlich möglich und auch alsbald notwendig. Zwar sind die Nägel in den ersten sechs Lebenswochen noch sehr weich und fallen von selbst ab, doch danach werden sie härter. Ab diesem Zeitpunkt sollten sie etwa ein- bis zweimal pro Woche gekürzt werden. Damit die kleinen Hände und Füße bei der Nagelpflege nicht verletzt werden, gibt es spezielle Nagelscheren und Feilen für Babys und Kleinkinder. Achten Sie beim Schneiden darauf, die Fingernägel möglichst rund zu schneiden, damit sich Ihr kleiner Schatz später nicht mit scharfen Nagelkanten im Gesicht verletzt. Die Fußnägel hingegen können Sie gerade abschneiden, damit sie nicht einwachsen. Der beste Zeitpunkt für die Nagelpflege ist, wenn Ihr Baby schläft und die Hände und Füße still hält.

Ab wann und wie müssen Babyzähne geputzt werden?

Zahnpflege ist auch für Babys immens wichtig, schließlich enthält bereits die Muttermilch Milchzucker und auch in Kinderbreien befindet sich mitunter Fruchtzucker. Grund genug, so früh wie möglich mit der Mundhygiene anzufangen – idealerweise schon, bevor die ersten Zähnchen da sind. Massieren Sie bereits vor dem Durchbruch des ersten Zahns regelmäßig den Kieferkamm. Nehmen Sie dazu am besten eine weiche Kinderzahnbürste, so gewöhnt sich Ihr Kind bereits an dieses Ritual.

Spätestens sobald der erste Zahn durchgebrochen ist, sollte es auch schon mit dem Zähneputzen losgehen. Putzen Sie alle vorhandenen Zähne etwa zweimal täglich mit einer Kinderzahnbürste. Ob dabei die Verwendung einer Zahncreme ratsam ist, fragen Sie am besten Ihren Zahnarzt, denn hier gehen die Meinungen auseinander. Ab einem Alter von etwa zwei Jahren können Kinder in der Regel alleine die Zähne putzen. Sie sollten das Ergebnis jedoch immer kontrollieren und sorgfältig nachputzen.

Baby-Massage: Tun Sie sich und Ihrem Baby etwas Gutes

Eine Babymassage ist nicht nur sehr wohltuend, sie fördert auch die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Baby. Darüber hinaus kann sie auch dabei helfen, die Muskeln und den Kreislauf zu stärken und das wiederum wirkt sich positiv auf den gesamten Organismus aus. Damit die Massage sowohl für Ihren kleinen Schatz als auch für Sie zur puren Entspannung wird, sollten Sie zunächst für die perfekten Rahmenbedingungen sorgen.

Das brauchen Sie für die Baby-Massage:

  • gedämpftes Licht und eventuell leise Musik – für eine entspannte Atmosphäre
  • einen ruhigen, warmen Platz – mindestens 24 Grad sollten es sein
  • bei Bedarf einen Heizstrahler – gerade Neugeborene frieren schnell
  • eine kuschelige Unterlage – zum Beispiel ein Lammfell oder eine weiche Decke
  • spezielles Öl – das für die Massage von Säuglingen geeignet ist

Bevor Sie mit der eigentlichen Massage beginnen, sollten Sie zuerst Ihre Hände aufwärmen. Reiben Sie dazu entweder die Handflächen mehrfach gegeneinander oder machen Sie ein wärmendes Handbad. Wichtig ist, dass Sie keine Angst davor haben, Ihr Kind mit ganz leichtem Druck zu massieren, denn ohne den kann die Massage nicht wirken. Trotz bester Vorbereitung kann es sein, dass Ihr Baby einfach unruhig ist und sich nicht anfassen lassen will. Verschieben Sie in diesem Fall die Massage lieber auf den nächsten Tag. Stimmen jedoch alle Rahmenbedingungen, kann die Massage beginnen. Je nachdem, welche Wirkung Sie erzielen möchten, können Sie verschiedene Arten der Baby-Massage durchführen. Wir stellen Ihnen die beliebtesten vor.

Anleitung: Beruhigende Baby-Massage

  1. Legen Sie Ihr Baby vor sich auf den Rücken.
  2. Streichen Sie nun in gleichmäßigen Bewegungen von der einen Schulter zum gegenüberliegenden Bein. Die diagonale Bewegung meldet dem Gehirn, auf Entspannung umzuschalten.
  3. Beginnen Sie dann mit der anderen Schulter und fahren Sie im Wechsel fort. Wiederholen Sie das Ganze einige Male.

Anleitung: Entspannende Bauch-Massage

  1. Legen Sie Ihr Baby vor sich auf den Rücken.
  2. Massieren Sie nun in kreisenden Bewegungen und mit sanftem Druck den Bauch. Achten Sie darauf, immer im Uhrzeigersinn zu streichen.
  3. Wiederholen Sie die kreisenden Bewegungen einige Male.

Anleitung: Fußreflexzonen-Massage zur Unterstützung der Organfunktion

Die Stimulation bestimmter Punkte soll positive Auswirkungen auf Organe haben. Da es nicht ganz einfach ist, bei so kleinen Füßchen konkrete Punkte zu massieren, nehmen Sie bei der Fußreflexzonenmassage am besten den Fuß Ihres Babys und massieren Sie mit dem Daumen nach und nach die gesamte Fußsohle mit kreisenden Bewegungen. So treffen Sie mit Sicherheit die wichtigsten Punkte.

Anleitung: Baby-Massage zur Stärkung des Kreislaufs

  1. Legen Sie Ihr Baby vor sich auf den Bauch
  2. Streichen Sie mit rhythmischen Bewegungen vom Kopf über den Rücken bis zu den Füßen.
  3. Wiederholen Sie diesen Bewegungsablauf einige Male.
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