Clevere Tipps zum sparsamen Kochen

Kochen, sparen, freuen

Täglich frisch zu kochen, muss gar nicht teuer sein. Mit ein paar Tricks lässt sich jedes Mal bares Geld sparen. Und das fängt schon vor dem Einkauf an. Von der richtigen Planung über die Auswahl der Lebensmittel und energiesparende Zubereitungsarten bis hin zur optimalen Verwertung der Lebensmittel. Es sind die kleinen Details, die es in sich haben. Hier finden Sie unsere wichtigsten Tipps:

Ordnung im Kühlschrank für langlebige Lebensmittel

Für jedes Lebensmittel gibt es einen richtigen Platz im Kühlschrank, da in jedem Fach unterschiedliche Temperaturen herrschen. Generell gilt: Je weiter unten das Fach liegt, desto kühler die Temperatur. In der Kühlschranktür herrschen ca. 9 °C. Daher ist sie am besten für Getränke, Butter und Eier geeignet.

Ähnlich ist es im obersten Fach des Kühlschrankes – perfekt also für Marmelade, Cornichons im Glas oder auch Ketchup und Senf. Nutzen Sie das mittlere Fach mit etwa 5 °C am besten für Käse und Milchprodukte und das untere Fach für Fleisch und Fisch, denn hier ist es mit 2 bis 3 °C am kühlsten. Zu guter Letzt sind Obst und Gemüse natürlich perfekt im Gemüsefach aufgehoben. Lesen Sie hier weiter, wie Sie verschiedene Obst- und Gemüsesorten am besten lagern.

Saisonales und regionales Obst und Gemüse kaufen

Frisches Obst und Gemüse müssen gar nicht teuer sein. Greifen Sie vorwiegend zu Sorten, die gerade Saison haben. Durch das große Angebot kosten saisonale Sorten in der Regel weniger als in der Nebensaison. Die meisten Kohlsorten haben zum Beispiel im Winter Hauptsaison uns lassen sich zu vitaminreichen und deftigen Gerichten verarbeiten. Viele werden auch direkt in der Region angebaut und haben somit kürzere Transportwege. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Ökobilanz.

Sparsame Zubereitung von Lebensmitteln

Schon bei der Zubereitung der Lebensmittel können Sie sparsam sein. Mit einem Sparschäler, der seinem Namen alle Ehre macht, schälen Sie Obst und Gemüse nicht nur schneller, sondern auch dünner. Verwenden Sie einen Teigschaber, um auch Saucen und Cremes aus Ihren Töpfen und Schüsseln zu bekommen.

Wasser sparen

Wenn Sie Kartoffeln waschen, können Sie diese zunächst in eine Salatschüssel mit Wasser legen. So können sich Erdreste aufweichen. Die Kartoffeln spülen Sie anschließend kurz unter fließendem Wasser ab. Das Wasser, was noch in der Schüssel ist, eignet sich perfekt zum Blumengießen. Dasselbe gilt für übrig gebliebenes Wasser aus dem Wasserkocher.

Eingefrorenes auftauen lassen

Wenn Sie genügend Zeit haben, lassen Sie Eingefrorenes Auftauen, ohne Hilfsmittel wie eine Mikrowelle zu verwenden. Holen Sie Ihr Produkt mit entsprechender Vorlaufzeit aus der Gefriertruhe. Entweder am Vorabend oder gleich morgens nach dem Frühstück.

Vor dem Kühlstellen abkühlen lassen

Stellen Sie Essensreste erst nach dem Abkühlen in den Kühlschrank. So vermeiden Sie zusätzliche Energie, die der Kühlschrank zum Abkühlen benötigt.

Altes Brot – neues Paniermehl

Brot, das hart geworden ist, müssen Sie nicht gleich entsorgen. Mithilfe einer Küchenreibe lässt sich daraus Paniermehl machen.

Appetit auf Fleisch

Sie hat der Fleischhunger gepackt, aber Sie möchten nicht direkt ein Steak kaufen? Probieren Sie doch mal eine Hackfleischpfanne mit Gemüse, einen Wurstsalat oder einen Eintopf mit kleingeschnittenen Siedewürstchen – diese sind preiswerter im Einkauf.

Mindesthaltbarkeitsdatum beachten

Wussten Sie schon, dass viele Lebensmittel nicht automatisch ungenießbar sind, wenn ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist? Das gilt besonders bei Molkereiprodukten. Bevor Sie Lebensmittel entsorgen, machen Sie den Check: Sieht das Produkt noch gut aus? Wie riecht es? Mit einer kleinen Geschmacksprobe haben Sie Gewissheit.

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