Reis richtig zubereiten

Reis zählt zu den wichtigsten Getreidearten weltweit. Kein Wunder, denn durch seine vielen verschiedenen Sorten und Einsatzmöglichkeiten kommt jede Menge Abwechslung auf den Teller. Von herzhaft bis süß – Reis ist einfach zuzubereiten, steckt voller Kohlenhydrate, die Energie liefern, und lässt sich vielfältig variieren.

Die große Reisfamilie

Sie fragen sich manchmal, welche Reissorte Sie am besten für Ihr geplantes Gericht nehmen? Natürlich gilt auch hier: Erlaubt ist, was schmeckt. Wenn Sie es aber ganz genau nehmen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Einsatzmöglichkeiten:

Basmatireis

Basmatireis passt durch seine lockere Konsistenz perfekt zu Gerichten aus dem Wok und kann auch für Füllungen verwendet werden.

Jasminreis

Jasminreis, der auch unter dem Namen "Thaireis" bekannt ist, ist wesentlich klebriger. Er passt perfekt zu Fleisch- und Fischgerichten. Sein blumiges Aroma verträgt sich bestens mit ein wenig Curry.

Parboiled Reis

Parboiled Reis unterliegt einem speziellen Herstellungsverfahren, bei dem die körnige Konsistenz erhalten bleibt. Ideal für Pfannengerichte und Salate.

Wildreis

Wildreis, der eigentlich gar kein echter Reis, sondern eine  Wassergrasart ist, quillt stärker auf als die meisten anderen Reissorten und wird daher oft anderen Reissorten beigemischt. Pur macht er sich besonders gut zu Fisch und zarten Fleischsorten.

Naturreis

Der Naturreis, auch aufgrund seiner Farbe brauner Reis genannt, ist nur von der harten äußeren Schale befreit und enthält dadurch noch viele Vitamine und Nährstoffe. Er eignet sich besonders zu mediterranen Pfannengerichten.

Risotto Reis

Risotto Reis ist aufgrund seiner runden und klebrigeren Beschaffenheit ein Rundkornreis und passt perfekt zu aromatischen Gemüsesorten wie Spargel, Pilzen oder Spinat, lässt sich aber auch mit Lachs kombinieren. Risotto Reis wird anders zubereitet als die meisten Reissorten. Er wird erst in einer Pfanne mit Zwiebeln angeschwitzt, mit Weißwein abgelöscht und anschließend in Brühe gegart.

Köstliche Alternativen

Wenn Sie Abwechslung in Ihre Reisgerichte bringen möchten, versuchen Sie ruhig auch mal Couscous, Bulgur oder Quinoa. Ob im Salat oder als warme Beilage – die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig und bringen einen exotischen Hauch in Ihre Küche.

So gelingt Reis

Reis im Kochbeutel kommt Ihnen nicht in die Tüte? Wenn Sie beim Kochen ein paar Punkte beachten, kann fast nichts mehr schiefgehen. Waschen Sie alle Reissorten vor dem Kochen, um eventuelle Verunreinigungen zu entfernen und ein Verkleben während des Kochens zu vermeiden. Naturreis weichen Sie zusätzlich eine Stunde vorher in kaltem Wasser ein.

Immer zwei Teile Wasser auf einen Teil Reis rechnen. Außer bei Basmatireis, da kommen Sie mit 1,5 Teilen Wasser aus. Beachten Sie, dass sich das Volumen beim Garen meist verdreifacht. Pro Person ist daher eine kleine Kaffeetasse voll Reis ausreichend. Den Reis sollten Sie bei geringer Temperatur köcheln.

Basmatireis braucht ca. 12 Minuten, Jasminreis 15–20, Parboiled Reis 18–20, Wildreis 35–45 und Risotto Reis 25–30 Minuten. Wenn Sie nichts dem Zufall überlassen möchten und oft Reis essen, kann sich auch die Anschaffung eines Reiskochers lohnen.

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