Alternativen zu beliebten Klassikern

Kinder lieben Süßigkeiten, haben aber oft kein Maß. Achten Sie als Vater oder Mutter also darauf, dass Süßigkeiten gering portiert werden.  Wie man sich ausgewogen ernährt, sollte Ihr Kind so früh wie möglich lernen.

Viele Kinder im Kindergarten- und Schulalter trinken zu süß, essen zu fett und Obst sowie Gemüse wird viel zu wenig konsumiert. Die Folge: Viele Kinder sind übergewichtig.

Übergewichtige Kinder fühlen sich aber nicht nur unwohl in ihrer Haut, das Übergewicht kann auch zu psychischen und körperlichen Problemen wie zum Beispiel Diabetes führen. Eine ausgewogene Ernährung vom Babyalter an hilft, die typischen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes Typ II, Osteoporose oder auch Karies zu vermeiden. Kinder sollten deshalb von klein auf ein bewusstes Essverhalten erlernen und verinnerlichen.

Ein guter und einfacher Wegweiser für die ausgewogene Ernährung von Kindern ist die Ernährungspyramide. Sie zeigt Eltern und auch Kindern verständlich auf, wie viele Portionen einer Lebensmittelgruppe pro Tag gegessen/getrunken werden sollten.

Leider neigen wir Eltern oft dazu, besonders erwünschte Verhaltensweisen unserer Kinder mit kleinen „Extras“ zu belohnen. Diese Leckereien werden auch gern angenommen – haben aber mit dem Ernährungsbedarf nichts zu tun. Verfestigen Eltern und Kinder derartige Rituale, kommt es schnell zu einem systematischen Überangebot an Nahrung bzw. Süßem.

Die Tauschtabelle liefert Ihnen praktische Ideen, wie Sie beliebte Speisen immer mal wieder mit ausgewogenen, Snacks und Mahlzeiten ersetzen können. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich die Alternativen schmecken.

Beliebte Klassiker Alternativen
Cornflakes und gesüßte Cerealien Haferflocken mit frischen Früchten oder Trockenfrüchten
Fruchtjoghurt, Pudding Naturjoghurt mit frischen (pürierten) Früchten, selbst gemachter Pudding
Schokolade Die Hälfte der Schokoladenportion durch Obstspieße, Obstsalate oder Melonenstück (Dreiecke) ersetzen
Limonade, Eistee Fruchtschorle, Tee mit frischen Orangen- oder Zitronenscheiben, Minztee, Smoothies/Säfte oder selbst gemachte Limo mit weniger Zucker
Knabbereien wie Chips, Flips, Erdnüsse Eine kleine Portion anbieten (fettreduzierte Varianten z. B. Chips aus dem Backofen, Salzstangen, Popcorn natur wählen) und den Rest durch Rohkoststicks (Möhren, Gurken, Sellerie etc.) und Joghurt-Dip mit frischen Kräutern ersetzen
Müsliriegel Nüsse, Trockenfrüchte (z. B. Cranberries, Rosinen), Bananen oder Studentenfutter
Pizza Salami Selbst gemachte Pizza mit viel Gemüse. Ihre Kinder helfen beim Belegen sicher gerne mit
Eiscreme Selbstgemachtes Eis aus Joghurt oder Milch (1,5 %) und Früchten. Lassen Sie Ihre Kinder die Sorte auswählen
Wassereis (Stangeneis) Apfel-/Orangensaft in Eisförmchen (z. B. Joghurtbecher) einfrieren
Wiener Würstchen Geflügel-Würstchen
Pommes frites aus der Fritteuse Kartoffelspalten mit wenig Öl bestreichen und im Backofen zubereiten
Hamburger Selbstgemachter Burger aus Vollkornbrötchen, frischem Gemüse und Salat sowie magerem Geflügelfleisch
Croissants, süße Teilchen Rosinenbrötchen/Milchbrötchen
Konfitüre Fruchtaufstrich

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