Mit dem richtigen Kopfkissen zur idealen Schlafposition

Rückenschmerzen sind nach wie vor die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Gerade der Nacken bereitet vielen Betroffenen Probleme. Wenn Hals und Schultern am Morgen schmerzen, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die nächtliche Schlafposition nicht ideal war. Hier lohnt es sich, das Kopfkissen genauer in den Blick zu nehmen. Seine Aufgabe ist es, dem Kopf im Schlaf Halt zu geben und die Halswirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form zu lagern. Liegt der Kopf zu hoch, zu tief, zu hart oder zu weich, können die Hals- und Nackenmuskeln überdehnt werden. Verspannungen und Kopfschmerzen sind die unangenehme Folge. Für die individuellen Schlafbedürfnisse gibt es mittlerweile eine Vielzahl an unterschiedlichsten Kissenarten. Wie lässt sich da überhaupt das richtige Kissen finden? Wir geben Ihnen Tipps für den Kissenkauf.

Das richtige Kissen - Kissenkauf

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Kissens achten:

1. Größe

Kopfkissen gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Größen. Galten jahrelang die Abmessungen 80 x 80 cm als Standardmaß, sind in der letzten Zeit immer öfter auch Kissen in den Größen 40 x 60 cm und 40 x 80 cm zu finden. Grundsätzlich stehen hier die persönlichen Vorlieben im Vordergrund. Wer allerdings regelmäßig unter Nacken- und Schulterbeschwerden leidet, sollte eher zu den kleineren Kissen greifen. Da diese Kissen nur den Kopf stützen und nicht unter den Schultern liegen, wird eine optimale Schlafhaltung erreicht.

2. Kissenhöhe

Neben der Form ist auch die richtige Höhe des Kopfkissens wichtig für einen erholsamen Schlaf. Welche Höhe angenehm ist, hängt maßgeblich vom Schlafverhalten jedes Einzelnen ab. So bevorzugen Rückenschläfer meistens eher flache Kissen. Seitenschläfer hingegen kommen oft mit höheren Kissen besser zurecht. Ganz gleich, in welcher Position Sie am liebsten schlafen, Sie sollten immer darauf achten, dass Ihr Kopf weder zu hoch noch zu tief liegt. Denn ist das Kissen zu hoch, wird der Halswirbel überstreckt, ist es zu niedrig, bekommt der Kopf nicht genug Unterstützung. Um die passende Kissenhöhe herauszufinden, sollten Sie sich zunächst Ihre Matratze genauer ansehen. Denn was viele nicht wissen: Kopfkissen und Matratze sollten immer aufeinander abgestimmt sein. Vor allem Höhe, Festigkeit und Material der Matratze sind wichtig für die Auswahl des optimalen Kissens. Denn die richtige Kissenhöhe lässt sich nur ermitteln, wenn klar ist, wie tief der Körper in die Matratze einsinkt.

3. Füllung

Denken Sie bei der Füllung eines Kopfkissens auch zuerst an Daunen und Federn? Kein Wunder, schließlich ist das weiche Gefieder immer noch der Klassiker unter den Kisseninhalten. Und das aus gutem Grund. So sind Daunenkissen nicht nur angenehm weich, sie sorgen auch für eine gute Feuchtigkeitsregulierung. Wer jedoch im Schlaf sehr stark schwitzt, sollte eher auf alternative Materialien zurückgreifen. Vor allem kleinere, mit Naturfasern oder Rosshaar gefüllte Kissen sind hier eine gute Wahl. Diese sind zwar relativ hart, nehmen aber die Feuchtigkeit sehr gut auf.
Bei starken Nackenschmerzen empfehlen sich spezielle Nackenkissen, die den Kopf besonders gut stützen. Sie bestehen entweder aus sich gut der Körperform anpassendem Schaumstoff oder Latex oder aber sie sind mit Hirse- oder Dinkelspelzen gefüllt. Die Spelzenvariante hat den Vorteil, dass sich die Kissen der natürlichen Bewegung des Kopfes perfekt anpassen, da die kleinen Körnchen immer wieder nachrieseln. Wen diese Rieselgeräusche stören, der kann mit einem Frottierbezug Abhilfe schaffen.

Nackenkissen mit Gelauflage

Mit Gelauflage

Schicht 1: Besonders weicher, viskoelastischer Spezialschaum
Schicht 2: Temperaturausgleichende und besonders anpassungsfähige Gelauflage

Spezial Nackenstützkissen

Spezial Nackenstützkissen

Hightech-Schaum: Mit punktelastischer Noppenstruktur
Platte: Aus besonders weichem, viskoelastischem Spezialschaum zur individuellen Höhenanpassung

4. Atmungsaktivität und Hygiene

Über den Kopf wird die meiste Wärme abgegeben – auch und gerade im Schlaf. Umso wichtiger ist es, dass ein Kopfkissen atmungsaktiv ist und die Feuchtigkeit gut aufnimmt. Schließlich sind feuchte Kissen nicht nur unangenehm, sie ziehen auch Milben an. Ein weiterer wichtiger Faktor in puncto Hygiene ist die Waschbarkeit des Kissens. Da sich nicht alle Kissen problemlos waschen lassen, sollten Sie schon beim Kauf darauf achten. Was Sie beim Waschen von Bettwäsche im Allgemeinen und Kopfkissen im Speziellen beachten sollten, erfahren Sie im Kapitel „Reinigung“.

Welches Kissen im Wasserbett?

Grundsätzlich gelten beim Kissenkauf für ein Wasserbett dieselben Regeln wie beim Kissenkauf für ein „normales“ Bett. Besonderes Augenmerk sollte allerdings auf die Höhe des Kopfkissens gelegt werden. Da Sie in einem Wasserbett vergleichsweise tief mit den Schultern einsinken, ist es umso wichtiger, dass das Kissen nicht zu hoch ist. Außerdem ist eine gute Feuchtigkeitsregulierung von Vorteil, schließlich wird bei einem Wasserbett die gesamte Wärme nach oben abgestrahlt.

Die richtige Schlafposition finden

Die richtige Schlafposition finden

Nicht nur die Ausstattung und Sauberkeit, auch die Schlafposition entscheidet über die Schlafqualität. Denn schlafen ist nicht gleich schlafen. Die Schlafposition spielt eine wichtige Rolle, damit Ihr Schlaf erholsam ist. Rücken-, Seiten- oder Bauchlage – welche ist die beste Schlafposition? Jeder Mensch bevorzugt eine andere Position. Wir verraten Ihnen, wie Sie am besten zu liegen kommen und einen verspannten Nacken und Rückenschmerzen vermeiden.

Machen Sie es sich bequem.

Auf dem Rücken schlafen

Auf dem Rücken schlafen

Die optimale Schlafposition ist die Rückenlage. Denn dabei wird die Haltung des Stehens auf das Liegen übertragen. Schultern, Becken und Fersen sinken in die Matratze ein, so wird der Lendenwirbelbereich entlastet. Für den Rücken und die Schultern ist es also besonders gut, flach auf dem Rücken zu liegen und die Arme seitlich neben den Körper zu legen. Einziges Manko dieser Liegevariante: Sie begünstigt das Schnarchen.

Bauchlage

Bauchlage

Das Schlafen auf dem Bauch ist eine eher ungünstige Schlafposition, denn sie verursacht Druck auf den Gelenken und Muskeln. Zudem werden die Nerven gereizt. Liegen Sie auf dem Bauch, können Sie schwerer atmen und die Durchblutung kann an manchen Körperstellen eingeschränkt werden. Ein langes Verharren in Bauchlage kann Nacken- und Rückenschmerzen hervorrufen, da die Wirbelsäule in dieser Position stark gekrümmt wird.

Seitenschläfer

Seitenschläfer

Die Mehrheit der Menschen bevorzugt die Seitenlage. Diese Lage ist für die Wirbelsäule deutlich besser als die Bauchlage. Mit leicht angezogenen Beinen entlasten Sie Ihren Körper. Außerdem reduziert das Schlafen in Seitenlage das Schnarchen.

Das richtige Kopfkissen finden

Das richtige Kopfkissen finden

Für eine ideale Schlafposition ist auch die Auswahl des Kissens wichtig – Nackenstützkissen, Seitenschläferkissen oder Nackenrolle. Ein optimal ausgewähltes Kissen sollte den Kopf stützen, damit sich die Halswirbelsäule nicht krümmt. Ein komfortables Nackenstützkissen entlastet zum Beispiel die Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur. Ein Memofill-Kissen passt sich durch seine elastischen Fasern optimal an die Kopf- und Nackenpartie an und sorgt so für eine weiche Lagerung des Kopfes. Besonders voluminös ist ein Megafil Eco Kopfkissen. Es ist besonders atmungsaktiv und hat einen geschmeidigen Griff. Ein viskoelastisches Komfort-Schlafkissen dient zur Druckentlastung. Diese bequemen Kissen und noch viele weitere Kopfkissen für eine erholsame Nacht finden Sie auch in Ihrer Filiale. Achten Sie auf unsere Aktionsartikel und genießen Sie Ihre wohlverdiente Nachtruhe.

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