Bettwaren richtig reinigen und pflegen – Strahlend sauber und kuschelig weich

Damit Sie nachts durchatmen können, ist die richtige Reinigung von Matratze, Bettwäsche und Co. besonders wichtig. Denn in einem sauberen und gepflegten Bett schläft es sich noch besser. Deshalb haben wir die wichtigsten Reinigungsregeln für Sie zusammengestellt. So behalten Bett, Matratze, Lattenrost und alle anderen Bettwaren eine lange Lebensdauer und sorgen für höchsten Schlafkomfort.

Bettwäsche wechseln und waschen

Wenn die Bettwäsche frisch gewechselt ist, hüpfen viele Menschen noch lieber ins kuschelige Bett, um ein kleines Nickerchen zu halten, einen kurzen Mittagsschlaf zu machen oder um eine erholsame Nacht zu haben. Da jeder Mensch beim Schlafen schwitzt, sollten Bett- und Kopfkissenbezüge, aber auch Spannbettlaken regelmäßig gewechselt werden. Denn sie müssen jede Nacht diese Feuchtigkeit aufnehmen und ableiten. Es gibt keine medizinisch oder hygienisch festgelegten Regeln für das Wechseln der Bettwäsche. Zu empfehlen ist ein ein- bis zweiwöchiger Wechsel im Sommer, je nachdem wie stark man schwitzt. Im Winter reicht es aus, alle vier Wochen die Bettwäsche zu tauschen. Am besten Sie orientieren sich an Ihrem ganz persönlichen Wohlfühlfaktor. Bei akuter Verschmutzung sollte die Bettwäsche jedoch sofort gewechselt und gewaschen werden.

Nach dem Wechsel reinigen Sie die Bettwäsche am besten gleich. Bettzeug sollte wenn möglich nicht zusammen mit anderer Kleidung gewaschen werden. Am besten Sie reinigen das gesamte Bettwäsche-Set, also Kopfkissenbezug, Bettbezug und Spannbettlaken, zusammen. Das ist sinnvoll, da in der Regel alle Teile gleichzeitig gewechselt werden und häufig auch farblich aufeinander abgestimmt sind. Zudem ist die Waschmaschine mit einem Set genau ausgelastet und eine optimale Reinigung ist garantiert. Wer die Bettwäsche nicht im Set wäscht, sollte sie nach Farben sortieren, denn genauso wie Kleidung kann auch Bettwäsche ausfärben. Ebenso gilt: Nicht jede Bettwäsche ist kochfest und nicht jede Bettwäsche kann mit einem Vollwaschmittel gereinigt werden. Beachten Sie auch immer die Pflegehinweise der Bettwäsche. Vor dem Waschen empfiehlt es sich, die Verschlüsse von Decken- und Kissenbezügen zu schließen, damit sich keine Kleinteile darin sammeln können.

Bunte Bettwäsche waschen

Bunte Bettwäsche waschen

Damit bunte Bettwäsche nicht so schnell verblasst, sollte sie nicht zu heiß gewaschen werden. Je nach Material kann die Waschmaschine auf 40 oder 60 °C eingestellt werden. Bei normaler Verschmutzung reicht 40 °C in der Regel aus, bei starker Verschmutzung ist die höhere Temperatur zu empfehlen. So werden Farben und Fasern geschont. Bei einer Waschtemperatur von 60 °C ist die Verwendung von Colorwaschmittel und bei 40 °C Voll-  bzw. Universalreinigungsmittel empfehlenswert. Die zusätzliche Zugabe von Desinfektionsmittel sorgt für keimfreie Wäsche. Bettwäsche mit schönen Motiven oder Mustern sollten vor dem Waschen auf links gedreht werden. So wird die Farbe geschont und Faserabrieb vorgebeugt.

Weiße Bettwäsche waschen

Weiße Bettwäsche waschen

Weiße Bettwäsche kann je nach Material bei 40, 60 oder 95 °C gewaschen werden. Beachten Sie immer zusätzlich die Pflegehinweise auf dem Etikett. Generell gilt: Lieber eine niedrigere Temperatur wählen. Zudem muss auch weiße Bettwäsche nicht unbedingt gekocht werden. Genauso wie bei bunter Bettwäsche kann zusätzlich ein Hygienespüler zugefügt werden. Um einen Grauschleier zu verhindern, können Sie auch Bleichmittel zufügen. Statt Hygienespüler eignet sich auch Vollwaschmittel in Pulverform. Es enthält Bleichmittel, die ebenso desinfizierend wirken.

Bettwäsche trocknen

Die meisten Bett- und Kissenbezüge sind trocknergeeignet. Wenn Sie unsicher sind, prüfen Sie die Waschsymbole auf dem Etikett. Besonders schonend ist die Trocknereinstellung „Feinwäsche“. Nach dem Trockenvorgang sollten Sie die Bettwäsche sofort aus dem Trockner entnehmen und ausgebreitet abkühlen lassen. Wenn Sie keinen Trockner besitzen oder Ihre Bettwäsche lieber an der frischen Luft trocknen lassen möchten, ziehen sie diese im feuchten Zustand in Form und hängen sie an einem geeigneten Ort auf.

Tipp:

Wenn Sie die frisch gewaschene Bettwäsche auf links gedreht in den Schrank räumen, sparen Sie sich beim Beziehen das Wenden. So geht es leichter von der Hand.

Daunendecke oder Daunenkissen waschen

Daunendecke und Daunenkissen waschen

Feder- und Daunenbetten können Sie in der Waschmaschine waschen. Nach der Wäsche geben Sie die Federbettwaren inklusive einem oder zwei Tennisbällen in den Wäschetrockner. Diese lösen und lockern die Bettwaren während der Trocknung. Zusätzlich sorgt das regelmäßige Auslüften von Bettdecken und Kissen für Frische. Daunenbetten sollten auch bei sorgfältiger Pflege nicht länger als acht Jahre verwendet werden.

Matratzen reinigen

Die Lebensdauer Ihrer Matratze können Sie durch einfache Maßnahmen erhöhen. Nach dem Aufstehen schlagen Sie einfach die Bettdecke zurück, damit sich Bettdecke und Matratze entlüften können. Achten Sie auch auf eine gute Belüftung von unten, damit es nicht zur Schimmelbildung kommt. Regelmäßiges Wenden der Matratze (Kopf- und Fußende tauschen sowie Ober- und Unterseite) empfiehlt sich zusätzlich.

Die Matratze können Sie mit dem Staubsauger reinigen oder Sie verwenden Feinwaschmittel und eine feine Bürste, mit der Sie die  Matratze gründlich reinigen können und ihr einen frischen Duft verleihen. Sie schlafen auf einer Matratze mit abnehmbarem, waschbarem Bezug? Diesen waschen Sie am besten zwei Mal im Jahr bei bis zu 60 °C.

Zur Schonung der Matratze können Sie auch eine Matratzenauflage, auch Matratzenschoner oder Matratzentopper genannt, verwenden. So erhöhen Sie die Lebensdauer Ihrer Matratze. Die Auflagen schützen die Matratze dauerhaft vor Verunreinigungen. Sie können einfach auf- und abgezogen werden und sind so leicht zu reinigen. Durchschnittlich hält eine Matratze bei guter Pflege etwa 10 Jahre. Danach sollte eine neue angeschafft werden.

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