Gas- oder Kohlegrill?

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – jeder der leidenschaftlich gerne grillt und grillen lässt, hat seine eigenen Vorlieben und Methoden für die Zubereitung entwickelt. Jedoch stellt sich oft die selbe Frage: Welcher Grill trifft den Geschmack am ehesten, der klassische Kohlegrill oder der schnelle Gasgrill?

Gehört für Sie der charakteristische Duft von Holzkohle zu einem perfekten Grillabend oder ist Ihnen der sofortige Einsatz Ihres Grills am wichtigsten? Wir haben für Sie im Vergleich die Argumente der beiden Grillvariationen zusammengefasst. Entscheiden Sie sich für die Ausführung, die am besten zu Ihrem Grillgut passt.


Gasgrill

Gasgrill

Kosten:

Die Anschaffungskosten für einen Gasgrill liegen deutlich über den Kosten für einen Kohlegrill. Hier geht es bei  ca. 100 Euro los.
Im täglichen Gebrauch ist die Nutzung von Gas allerdings etwas günstiger als Kohle.

Grillvorbereitung:

Der Gasgrill ist sofort einsatzbereit und die vorgewählte Grilltemperatur steht sofort dauerhaft konstant zur Verfügung. Auch ein langsames Garen des Grillgutes bei niedriger Temperatur ist möglich, da die Hitze regulierbar ist. Das Verbrennen des Grillgutes wird so vermieden.

Umwelt:

Bei einem Gasgrill entsteht kein Rauch. Das Grillgut wird nicht mit Rußpartikel versehen.

Wartung:

Ein Gasgrill ist einfach und schnell zu reinigen. Die Zuleitungen und Ventile müssen regelmäßig gewartet werden und auf Dichtheit überprüft werden.

Geschmack:

Gasgrill-Anhänger bevorzugen die schonendere Zubereitung, speziell für Fisch und Gemüse. Das rauchige Aroma kann durch „Räucherpellets“ ersetzt werden.


Kohlegrill

Kohlegrill

Kosten:

Die Anschaffungskosten eines Kohlegrills sind gering. Einfache Kohlegrills erhalten Sie bereits ab ca. 15 Euro.
Die Kosten für Holzkohle oder -briketts sind etwas teurer als Gas.

Grillvorbereitung:

Für das Anfeuern eines Kohlegrills werden Hilfsmittel benötigt. Eine gute halbe Stunde sollte man für Vorbereitung und Anheizen einplanen.  Die starke Hitze ist für unterschiedliches Grillgut kaum zu regulieren. Nach ca. 2 Stunden muss die Kohle erneuert werden.
Achtung: Lassen Sie Ihren Grill bitte niemals unbeobachtet. Auch dann nicht, wenn Sie bereits Ihre köstlich zubereiteten Speisen verzehrt haben. Denn erst eine Stunde nach Gebrauch Ihres Grills, ist die Glut ausreichend ausgekühlt.

Umwelt:

Beim Grillen mit einem Kohlegrill erfolgt eine stärkere Rauch- und Geruchsentwicklung. Die Umgebung ist darüber nicht immer glücklich.

Wartung:

Der Rost des Kohlegrills ist meist schwer von den Rückständen und Krusten zu reinigen. Die Asche muss entsorgt werden.

Geschmack:

Holzgrill-Fans schwören auf das klassische rauchige Grill-Aroma, das durch Kräuter in der Glut verstärkt werden kann.

 

 

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