>

Achtung Rückruf

Mühlengold Bagels, 340g, Sorte „Sesam“

Mehr Informationen zum Rückruf

Weißkohl: Haltbare Nährstoffbombe

Kappes, Weißkraut, Kraut oder Kabis – Weißkohl hat zahlreiche Namen. Der kulinarische Alleskönner schmeckt – genau wie Wirsing – hervorragend als Beilage zu Fleisch, in der Suppe sowie als Hauptakteur in vegetarischen oder veganen Gerichten. Er galt lange Zeit als wichtiger Ernährungs-Bestandteil der ärmeren mitteleuropäischen Bevölkerung. Das liegt an seiner außerordentlich guten Lagerfähigkeit und seinem reichen Nährstoff- und Vitamingehalt.

Wissenswertes rund um den Weißkohl

Nährwerte, Ballaststoffe und mehr

Mit gerade einmal 25 Kalorien pro 100 Gramm ist Weißkohl ein beliebtes Gemüse für gesunde und kalorienarme Speisen. Außerdem liefert der pralle Kohl eine große Menge Vitamin C, Kalium und Kalzium. Durch seinen hohen Zink-Gehalt ist er gleichzeitig ein effektiver Unterstützer des Immunsystems. Zusätzlich fördern die Ballaststoffe des Weißkohls eine gesunde Verdauung.

 

Herkunft und Anbau

Vor über 2.500 Jahren wurde Weißkohl erstmals im Mittelmeerraum aus Wildkohl kultiviert. In seiner Urform ist er noch heute auf der Nordseeinsel Helgoland zu finden. Im Mittelalter wurde Weißkohl abfällig als „Arme-Leute-Essen“ verpönt. Heute ist er in Asien, in der Ukraine, in Polen und auf der ganzen Welt die Basis zahlreicher schmackhafter Gerichte. Weißkohl fühlt sich in direkter Sonne und auch im Halbschatten wohl und benötigt einen festen Anbauboden mit gutem Wasserhaltevermögen. Ideale Bedingungen findet er vor allem auf deutschen Äckern.

 

Weißkohlsorten

Weißkohl wird in früh-, mittel- und spätreife Sorten unterschieden. Sie kennzeichnen sich durch den Zeitpunkt ihrer Aussaat, ihre Größe und die Erntezeit. Die am meisten im Supermarkt verkaufte Weißkohlsorte ist der Domarna-Kohl. Charakteristisch sind seine Runden Köpfe und sein hohes Gewicht. Außerdem ist er sehr robust gegen Krankheiten. Domarna wird hauptsächlich industriell angebaut und für die Sauerkrautherstellung genutzt. Eine weitere bekannte Sorte ist die Dottenfelder Dauer mit eher ovalen Köpfen und sehr ertragreichen Ernten. Sie lässt sich besonders gut einlagern.

 

Weißkohl-Saison

Die Hauptsaison für Weißkohl dauert von Juni bis März. Aber auch während der Nebensaison von April bis Mai lassen sich noch geringe Mengen an Kohlköpfen auf den Feldern ernten. Während der Weißkohl in der Hauptsaison erntefrisch in die Supermärkte gelangt, wird außerhalb der Saison Lagerware verkauft. Aufgrund seiner großartigen Lagerfähigkeit ist Weißkohl problemlos ganzjährig im Supermarkt erhältlich.

Küchentipps rund um den Weißkohl


 

  • Ein frischer Weißkohlkopf ist an seinen festen und knackigen Blättern erkennbar. Kauf den Kohl nicht in Plastik eingeschweißt, da er so schneller fault.

  • Markantem Kohlgeruch beim Kochen wird mit etwas Essig oder Walnüssen im Kochtopf gegensteuert. So werden die freigesetzten Schwefelverbindungen gebunden.

  • Gegen Blähstoffe helfen Kümmel- und Fenchelsamen, die im Topf mitkochen, wenn du Weißkohl zubereiten möchtest.
  • Weißkohl lässt sich im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu 3 Wochen lagern. Im kühlen Keller hält er sich sogar mehrere Monate, wenn er kopfüber von der Decke gehängt wird.
  • Lass den Weißkohl nach dem Hobeln etwa 10 Minuten stehen. Das Kraut setzt das Enzym Myrosinase frei, das erst dann seine Wirkung entfaltet und den Kohl schärfer macht.
  • Du kannst Weißkohl problemlos roh essen. Bekömmlicher wird er aber, wenn er kurz in Salzwasser blanchiert wird.
  • Weißkohl kann sowohl blanchiert als auch roh eingefroren werden. Wird er vorher gehobelt oder geschnitten, lässt er sich später portionsweise aus dem Froster holen.