Weißkohl: haltbarer Kohlkopf

Kappes, Weißkraut, Kraut oder Kabis – Weißkohl hat zahlreiche Namen. Der kulinarische Alleskönner schmeckt – genau wie Wirsing – hervorragend als Beilage zu Fleisch, in der Suppe sowie als Hauptakteur in vegetarischen oder veganen Gerichten. Wo der Weißkohl herkommt, wie du ihn richtig lagerst und was du mit ihm kochen kannst, erfährst du bei ALDI Süd im Monat November.



Wissenswertes rund um den Weißkohl

Herkunft und Anbau

Vor über 2.500 Jahren wurde Weißkohl erstmals im Mittelmeerraum aus Wildkohl kultiviert. In seiner Urform ist er noch heute auf der Nordseeinsel Helgoland zu finden. Im Mittelalter wurde Weißkohl abfällig als „Arme-Leute-Essen“ verpönt. Heute ist er in Asien, in der Ukraine, in Polen und auf der ganzen Welt die Basis zahlreicher schmackhafter Gerichte. Weißkohl fühlt sich in direkter Sonne und auch im Halbschatten wohl und benötigt einen festen Anbauboden mit gutem Wasserhaltevermögen. Ideale Bedingungen findet er vor allem auf deutschen Äckern.


Da steckt viel Gutes drin.

Mit gerade einmal 25 Kalorien pro 100 Gramm ist Weißkohl ein beliebtes Gemüse für ausgewogene und kalorienarme Speisen. Außerdem liefert der pralle Kohl eine große Menge Vitamin B9. Mit 4 Gramm pro 100 Gramm enthält er außerdem wenig Kohlenhydrate, was ihn besonders beliebt für Low Carb-Speisen macht. Zusätzlich fördern die Ballaststoffe des Weißkohls eine aktive Verdauung.

FREU DICH AUF: WEISSKOHL-SAISON.

Die Hauptsaison für Weißkohl dauert von Juni bis März. Aber auch während der Nebensaison von April bis Mai lassen sich noch geringe Mengen an Kohlköpfen auf den Feldern ernten. Während der Weißkohl in der Hauptsaison erntefrisch in die Supermärkte gelangt, wird außerhalb der Saison Lagerware verkauft. Aufgrund seiner großartigen Lagerfähigkeit ist Weißkohl problemlos ganzjährig im Supermarkt erhältlich.


Wie wird Weißkohl am besten gelagert?

Weißkohl lässt sich im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu 3 Wochen lagern. Im kühlen Keller hält er sich sogar mehrere Monate, wenn er kopfüber von der Decke gehängt wird. Je frischer du ihn jedoch verzehrst, desto mehr Vitamin B9 enthält er.

 

Küchentipps und Tricks mit Weißkohl

Ein frischer Weißkohlkopf ist an seinen festen und knackigen Blättern erkennbar. Kauf den Kohl nicht in Plastik eingeschweißt, da er so schneller fault.

Markantem Kohlgeruch beim Kochen wird mit etwas Essig oder Walnüssen im Kochtopf gegensteuert. So werden die freigesetzten Schwefelverbindungen gebunden.

Gegen Blähstoffe helfen Kümmel- und Fenchelsamen, die im Topf mitkochen, wenn du Weißkohl zubereiten möchtest.

Am längsten hält sich Kohl als Sauerkraut. Mische 1 kg gehobelten Kohl mit 10 g Salz, stopfe ihn in ein Glas und fülle es randvoll mit dem Saft. Nach 6 Wochen ist das Sauerkraut fertig.

Du kannst Weißkohl problemlos roh verzehren. Bekömmlicher wird er aber, wenn er kurz in Salzwasser blanchiert wird.

Weißkohl kann sowohl blanchiert als auch roh eingefroren werden. Wird er vorher gehobelt oder geschnitten, lässt er sich später portionsweise aus dem Froster holen.

So schmeckt der Weisskohl am besten.

Hier zeigt sich der Weißkohl auf seine geschmackvollste Art. Mit diesem Rezeptvideo für dich ganz einfach zum Nachmachen und Genießen. Guten Appetit!

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