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Salat: Knackig und abwechslungsreich

Ein frischer grüner Salat ist die ideale Basis für eine leckere Beilage zum Mittag- oder Abendessen. Egal welche Variante bei dir auf dem Teller landet: Salat enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Bitterstoffe. Entdecke die Geschmacksvielfalt, die dir die verschiedenen Sorten offerieren.

Wissenswertes rund um den Salat

Nährstoffe, Vitamine und Co.

Die Inhaltsstoffe von Salat variieren je nach Sorte. So viele Varianten es auch gibt, so gesund sind sie auch. Neben Vitamin C und E liefert grüner Salat auch haufenweise Folsäure, Eisen und Betacarotin. Außerdem versorgt er dich mit Antioxidantien gegen freie Radikale und mit Lycopin. Dies ist ein sekundärer Pflanzenstoff, dem eine vorteilhafte Wirkung gegen Prostata- und Hodenkrebs nachgewiesen wurde. Salat enthält etwa 11 Kalorien pro 100 Gram und ist somit besonders figurenfreundlich.

 

Herkunft und Anbau

Der Salat stammt vom wilden Lattich aus Südeuropa und Vorderasien ab. Im Altertum war er bereits beliebt in Ägypten und in Griechenland. In Italien wurde er erstmals kultiviert. Daher liegt der Ursprung des klassischen grünen Salats auch hier. Ab dem 8. Jahrhundert wurde er auch in Deutschland zum Hit. Erste Abbildungen des Kopfsalates finden sich in Handschriften des 16. Jahrhunderts. Du brauchst einen sonnigen Standort mit tiefgründigem, lockerem Boden, um Salat anzubauen. Als Mittelzehrer fühlt er sich in einem Boden mit ausreichendem Humus- und Nährstoffgehalt besonders wohl.

 

Salatsorten

Die Vielfältigkeit an grünen Salatsorten ist enorm. Salatherzen – auch Römersalat genannt – sind zart und eignen sich dank des mildsüßen Geschmacks auch hervorragend für Kinder. Der Kopfsalat ist einer der bekanntesten Salate, ist sehr kompakt und hat geschlossene, knackige Blätter. Da er kaum Bitterstoffe enthält, schmeckt er sehr mild. Lollo Rosso und Lollo Bionada sind krausköpfige, herbe Salate in dunkelrot oder grasgrün. Der Eichblattsalat ähnelt dem Lollo und schmeckt leicht nussig. Gesunde Bitterstoffe liefert grasgrüne Endivie. Das gleiche gilt für Chicorée, Radicchio und Rucola. Feldsalat enthält viele Mineralstoffe und hat einen milden Geschmack.

 

Wann hat Salat Saison?

Von April bis November sind unsere Felder voll von Blattsalaten. Das gesunde Gemüse genießt in diesem Zeitraum die Sonnenstrahlen und gibt uns dadurch beim Verzehr viele kostbare Nährstoffe weiter. Das restliche Jahr über beliefern uns Länder, wie zum Beispiel Spanien oder Italien, in denen auch außerhalb der Saison Salat reif wird. Die Hauptsaison von Eisbergsalat liegt zwischen Mai und Ende Oktober. Kopfsalat wird von Mai bis November geerntet und Rucola gibt es ab Juni.

Küchentipps rund um den Salat


 
  • Salat ist für wenige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks haltbar. Damit er dort nicht schwitzt und schneller schimmelt, befreist du ihn besser von seiner Plastikverpackung.
  • Frischen Salat erkennst du daran, dass sein Strunk frisch und hell wirkt. Eine braune Schnittfläche und welke Blätter verraten eine längere Lagerzeit.
  • Damit angebrochener Salat im Kühlschrank nicht austrocknet, lagerst du ihn am besten in einer mit Küchenkrepp ausgelegten Schüssel und deckst ihn mit einem feuchten Tuch ab.
  • Lagere Salat nicht gemeinsam mit Tomaten, Äpfeln oder Avocados, denn er reagiert empfindlich auf Ethylen. Dieses Gas lässt den Salat schneller reifen.
  • Die obersten Salatblätter sind nährstoffhaltiger als die unteren. Dies liegt an der Intensität der Sonnenstrahlen, die die Blätter abbekommen haben.
  • Nimmst du einen grünen Salat mit, dann fülle das Dressing in einen separaten Behälter. Gib es erst kurz vor Verzehr auf den Salat, damit es nicht verwässert.
  • Salat lässt sich wie Lauch einfach nachziehen, indem du den abgeschnittenen Strunk einige Tage ins Wasser stellst. Aus der Schnittfläche werden neue Salatblätter wachsen.