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Die Mango: süße, vitaminreiche Tropenfrucht

Ähnlich wie der Granatapfel ist auch die Mango ein Importobst. Gerade zu frischen Getränken oder auch in Currygerichten passt die gelbfleischige, süße Frucht ausgezeichnet. Sie ist vitaminreich und gleichzeitig kalorienarm und beinhaltet viel Wasser. Das Schneiden einer Mango erfordert etwas Übung.

Wissenswertes rund um die Mango

Mangofrüchte: wenig Kalorien und viele Vitamine

Mangos schmecken köstlich und haben ausgezeichnete Nährwerte. Schon 200 Gramm der Frucht decken deinen Tagesbedarf an Provitamin A und Vitamin C. Daneben enthalten sie unter anderem B-Vitamine, viel Eisen sowie Kalium, Magnesium und Kalzium. Neben den gesunden Eigenschaften ist die Mango außerdem ein echter Schlankmacher. Auf 100 Gramm Fruchtfleisch kommen nur knapp 60 Kalorien. Mangos sättigen dank ihres hohen Wasseranteils von etwa 80 Prozent auch sehr gut.

 

Herkunft und Anbau von Mangos

Ihr Ursprung liegt vermutlich in Ostindien über Myanmar, Südchina bis Malaysia. Durch spanische und portugiesische Seefahrer gelangte die süße Frucht im 19. Jahrhundert nach Europa, Amerika und Afrika. Indien gilt nach wie vor als Hauptproduzent dieser tollen Südfrüchte. Das Steinobst wächst an Mangobäumen, die bis zu 35 Meter hoch und sehr alt werden können. Es gibt über 1000 Sorten, hier in Deutschland werden aber nur ein Bruchteil davon verkauft. Sie hat eine glatte Schale, die von Grün über Orange bis Rot gefärbt ist. Das Fruchtfleisch ist weich bis faserig.

 

Wann hat die Mango Saison?

Als Tropenfrucht werden Mangos ähnlich wie Granatäpfel in den Herbst- und Wintermonaten geerntet. Ihre Hauptsaison liegt zwischen November und Februar. Man kann sie aber ganzjährig im Handel finden. Damit sie ihren Weg in alle Länder gut überstehen, werden sie in der Regel noch unreif geerntet und reifen auf ihrem Weg in den Handel nach. Es kann sein, dass deine Mango noch ein wenig unreif ist, wenn du sie kaufst.

 

Mangosorten

Die Größe, die Farbe, der Geschmack sowie der Zucker- und Säureanteil variieren je nach Mango-Sorte. Zu den bekanntesten Sorten zählen unter anderem die aus Kalifornien stammende Kent mit ihrer dunkelroten Schalenfarbe und dem süß-saftigen Fruchtfleisch. Die thailändische Nam Dok Mai ist länglich-gelb und hat sehr süßes, gelbes Fruchtfleisch. Die amerikanische Haden-Mango ist die am meisten angebaute Sorte und die philippinische Manila Super Mango ist laut Guiness Buch der Weltrekorde die süßeste Mango der Welt.

Küchentipps rund um die Mango


 

  • Serviere die Mango appetitlich als Mango-Igel: Schneide die beiden seitlichen Mango“bäckchen“ mehrfach längs und dann quer ein und „stülpe“ die Fruchtstücke nach außen.
  • Eine Mango reift nach, wenn du sie daheim in Zeitungspapier an einem warmen Ort oder neben Früchten wie Äpfeln lagerst, die ein Reifegas verströmen.
  • Iss reife Mangos innerhalb von wenigen Tagen auf. Die Frucht kann recht schnell zu gären anfangen und schmeckt dann nicht mehr so gut.
  • Im Kühlschrank verlieren Mangos an Geschmack. Lagere sie besser bei Zimmertemperatur oder friere die Stückchen ein.
  • Eine reife Mango kannst du in Stückchen vorfrieren und danach in einer Gefriertüte im Tiefkühlfach lagern oder als Püree einfrieren.
  • Die Farbe der glatten Schale sagt nichts über den Reifegrad aus. Unreife Mangos sind sehr fest und geben bei leichtem Fingerdruck nicht nach.
  • Eine Mango ist reif, wenn sie sanft dem Fingerdruck nachgibt und einen angenehm süßlichen und intensiven Duft verströmt.