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Bananen: Ballaststoffreicher Vitaminlieferant

Sie ist süß, sättigend und sensationell schön: die Banane. Gesund und lecker eignet sie sich – genau wie Weintrauben – zum Naschen für zwischendurch. Gleichzeitig ist sie ein starker Partner beim Backen, denn durch ihre natürliche Süße ersetzt du mit ihr problemlos einen Großteil des Zuckers im Rezept. Bananen eignen sich besonders gut als Babykost oder schonender Snack bei Magen-Darm-Beschwerden.

Wissenswertes rund um die Banane

Nährwerte, Vitamine und Co.

Bananen enthalten abhängig von ihrer Reife unterschiedliche Mengen an Nährstoffen. Die tropischen Früchte sind zwar von Natur aus reich an Kohlenhydraten, ihre Menge variiert jedoch: Je reifer eine Banane ist, desto mehr Zucker enthält sie. Im Durchschnitt enthalten Bananen etwa 88 Kalorien pro 100 Gramm. So liefern sie tonnenweise Energie und sättigen dank ihrer Ballaststoffe nachhaltig. Bei hohem Reifegrad sind sie auch am besten verträglich. Sie sind auch reich an Kalium und Magnesium, sowie Phosphor und Zink. Außerdem decken 100 Gramm Banane 12 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C. 

 

Herkunft und Anbau

Die Geschichte der gelben Köstlichkeit ist lang: Die ersten Aufzeichnungen sind über 2500 Jahre alt und stammen aus Indien. Anfang des 15. Jahrhunderts brachten Seefahrer aus Portugal die Bananen auf die Kanarischen Inseln, fast 100 Jahre später gelangten sie mit den Spaniern nach Mittel- und Südamerika. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die süße Frucht nach Europa importiert, weil es noch keine Kühlmöglichkeiten für die schnell reifende Frucht gab. Aber wo wachsen Bananen eigentlich? Heute beziehen wir die meisten Früchte aus Süd- und Mittelamerika. Sie benötigen einen sonnigen und warmen Standort mit lockerem und wasserdurchlässigem Boden.

 

Wann hat die Banane Saison?

Die gelbe Tropenfrucht ist in Deutschland ganzjährig im Supermarkt erhältlich. Wegen des in den Tropen herrschenden Klimas können Bananen dort auch ganzjährig angebaut werden. Ein weiterer Vorteil liegt auch darin, dass die Früchte noch grün geerntet werden. So überstehen sie den weiten Transportweg und gewährleisten eine stetige Belieferung der Supermärkte.

 

Bananensorten

Die Dessert- oder auch Obstbanane ist die Sorte, die in unseren heimischen Supermarktregalen zu finden ist. In Europa wird hauptsächlich die mild schmeckende Sorte Cavendish verkauft. Diese wird grün geerntet und reift erst später nach. Die Babybanane – auch Fingerbanane genannt – ist etwa zehn Zentimeter groß, sehr aromatisch und viel süßer als die Cavendish. In Asien werden hauptsächlich Mehl- oder Kochbananen genutzt. Diese sind roh nicht verzehrbar und werden, wie der Name bereits sagt, gekocht, gebacken oder gebraten. Ihre Schale ist grün, gelb oder rot. 

Küchentipps rund um die Banane


 

  • Reife Bananen erkennst du an ihrer dunkelgelben Färbung und einzelnen braunen Zuckerflecken. So schmecken Bananen am süßesten
  • Bananen reifen bei Zimmertemperatur schnell nach. Am besten verzehrst du sie innerhalb weniger Tage. Die ideale Lagertemperatur liegt bei 14 bis 15 Grad.
  • Bananen sind sehr kälteempfindlich. Im Kühlschrank werden sie schnell braun und verlieren an Geschmack.
  • Zerdrückte Bananen sind eine ideale Basis für einen nahrhaften und leckeren Babybrei für zwischendurch.
  • Beträufle Bananenscheiben mit Zitronen- oder Limettensaft, um Oxidationen zu vermeiden. So werden sie im Obstsalat nicht braun.
  • Je reifer eine Banane ist, desto süßer ist sie. Überreife Bananen eignen sich am besten für Kuchen oder Bananenbrot.
  • Bananen wirken im Kuchenteig bindend und funktionieren perfekt als Ei-Ersatz. Ein Ei tauschst du durch eine halbe Banane im Kuchen.