Radwege

Fahrrad-Erlebnisse mit ALDI Reisen

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Deutschlands schönste Radwege

Schwarzwald, Eifel, Allgäu und Co.: Deutschland bietet Radfahrern eine unendliche Fülle an tollen Fahrradrevieren. Wer es lieber ruhiger mag, der sollte sich am Wasser orientieren. Denn entlang von Deutschlands Flüssen und Seen finden sich traumhaft schöne und meist entspannend flache Radwege. Wir zeigen Ihnen die schönsten Strecken im Land:

Mainradweg

Der Mainradweg ist insgesamt 557 km  lang. Er führt über 538 km (Weißer Main) oder 557 km (Roter Main) durch Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, bis der Fluss bei Mainz in den Rhein mündet. Auf der malerischen Tour führt der Weg durch Bayreuth, Bamberg oder Würzburg.

Bodenseeradweg

Der Bodenseeradweg ist insgesamt 257 km lang. Einmal rund um den See geht es auf dem berühmten Radweg durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dabei verzaubert nicht nur der Blick auf den riesigen See die Radfahrer, auch die sensationelle Kulisse schneebedeckter Alpengipfel hinterlässt mächtig Eindruck. Der Radweg ist bestens ausgebaut und praktisch durchgehend flach. Gefahren wird die Tour klassischerweise in sieben Etappen mit Start und Ziel in Konstanz. Kleiner Tipp: Den Trip lieber nicht in die Hauptsaison legen, denn dann kann es auf dem Bodenseeradweg ziemlich voll werden.

Donauradweg

Der Donauradweg ist insgesamt 560 km lang. Unberührte Natur, faszinierende Städte und gemütliche Wirtschaften säumen die Ufer der mächtigen Donau. Allein in Deutschland warten Ulm, Regensburg oder Passau auf den Besuch der Radfahrer. Und wer ganz viel Zeit hat, der kann den Donau-Trip auf 1400 km ausdehnen und über Wien und Bratislava bis nach Budapest radeln.

Elberadweg

Der Elberadweg ist insgesamt 1260 km lang. Der Touren-Hit im Norden führt von der Nordseemündung bei Cuxhaven über Hamburg, Magdeburg und Dresden bis zum Quellgebiet in Tschechien. Einige der zahllosen Höhepunkte sind neben den spannenden Städten auf der Route der Nationalpark Wattenmeer oder das UNESCO Biosphärenreservat zwischen Lauenburg und Dessau-Roßlau. Und wer noch Lust auf ein paar Extra-Kilometer hat, macht kurz vor der Quelle einen Abstecher nach Prag, in die Goldene Stadt.

Fahrradwartung und -pflege

Der Fahrradcheck

Vor der ersten Tour nach der Winterpause bzw. nach jeder längeren Pause sollten Sie Ihr Rad einmal ordentlich durchchecken:

Grundreinigung

Gönnen Sie dem Rad eine ordentliche Wäsche. Am besten mit einem Schwamm und Wasser mit einem Tropfen Spülmittel. Seifen Sie das Rad ordentlich ein. Anschließend spülen Sie es mit dem Gartenschlauch ab und trocknen es mit einem Lappen. Vom Hochdruckreiniger sollten Sie lieber die Finger lassen. Er könnte den Lack angreifen, zudem kann bei falschem Gebrauch Wasser in Tretlager und Co. gelangen und diese so beschädigen.

Reifenkontrolle

Prüfen Sie Laufräder und Felgen auf etwaige Beschädigungen. Auch müssen die Räder gleichmäßig rund laufen und nicht etwa an Bremse oder Schutzblech schleifen. Hat das Laufrad eine Unwucht, hilft nur der Weg in die Werkstatt.

Bremstest

Kontrollieren Sie den Verschleiß der Bremsbeläge. Im Zweifel Bremsgummis tauschen.

Licht-Check

Leuchten Front- und Heckstrahler noch? Falls nicht, sind wahrscheinlich die Glühbirne oder das Kabel defekt. Vielleicht hat sich auch nur die Steckverbindung zum Nabendynamo gelöst?

Schaltprobe

Laufen Kette und Schaltung noch sauber? Falls nicht, wird es vielleicht Zeit für eine neue Kette. Auf jeden Fall sollten Sie Kette, Zahnkränze und Co. grundlegend säubern. Am besten mit einer Bürste und einem öligen Lappen. Anschließend gönnen Sie dem Antrieb eine frische Portion Kettenöl. Ist die Schaltung indes komplett verstellt, sollte der Laie Hilfe beim Fahrradhändler suchen.

Schrauben nachziehen

Speziell an Lenker, Vorbau und Sattel sollten Sie lieber keine Schraube locker haben. Deshalb alle Schrauben kontrollieren und ggf. anziehen.

Testfahrt

Eine kurze Runde auf dem Rad zeigt, ob alles passt. Wenn es jetzt im Tretlager knirscht oder der Dämpfer nicht funktioniert, ab in die Werkstatt.

Rost am Fahrrad

Wer sein Zweirad regelmäßig pflegt, muss eigentlich keine Angst vor Rostbefall haben. Aber manchmal erwischt es das gute Stück eben doch, speziell wenn das Rad öfter im Regen stehen bleibt. Besonders gerne fangen sich die Fahrräder in der salzig-feuchten Luft in Meeresnähe die unschönen braunen Flecken ein. Auch Streusalz im Winter greift das Material an. Doch keine Sorge, so werden Sie den Rost los: Handelt es sich lediglich um Flugrost, behandeln Sie die entsprechende Stelle mit etwas Öl und lassen es einige Stunden einwirken. Anschließend sollte sich der Rost mit einem feuchten Lappen wegwischen lassen, ansonsten hilft Stahlwolle weiter. Hat es das Rad schwerer erwischt, müssen Sie härtere Geschütze auffahren. Dazu schleifen Sie den Rost zunächst mit Schleifpapier ab. Anschließend säubern Sie die Stelle mit Entfetter und bringen eine Grundierung auf. Ist die Grundierung getrocknet, können Sie die Stelle nochmal fein nachschleifen, lackieren und schließlich aufpolieren. So hat der Rost keine Chance mehr.

Vorbeugen ist besser als schmirgeln: Genau wie beim Auto schützt auch beim Fahrrad eine regelmäßige Wachsbehandlung vor Korrosion. Gegen Rost an der Kette hilft vor allem regelmäßiges Reinigen und Einfetten.

Reifen wechseln und flicken

Erste Hilfe bei platten Reifen

Mit eigener Muskelkraft durch die Natur sausen – Radfahren fasziniert die Menschen, egal ob groß oder klein. Und wer seinem Fahrrad regelmäßig ein bisschen Pflege spendiert, der hat lange Spaß an seinem Gefährt. Doch Pannen gehören zum Leben, da macht auch das Rad keine Ausnahme. Kurz den spitzen Stein oder die scharfe Scherbe übersehen, schon ist die Luft raus. Aber kein Grund zur Panik. So bekommen Sie schnell wieder Druck auf die Reifen:

Beim Reifenkauf auf Pannenschutz achten

Das beste Mittel gegen Reifenschäden: Erst gar keinen bekommen. Deshalb beim Gummikauf auf guten Pannenschutz achten – und zwar nicht nur an der Lauffläche, sondern auch an der Seitenwand.

Pannenset bei jeder Radtour

Wenn die Luft doch mal raus ist, heißt es Hand anlegen. Deshalb sollten Sie bei jeder Radtour zur Reifenreparatur folgende Utensilien dabei haben:

  • 1-2 Reifenheber
  • Luftpumpe
  • Ersatzschlauch oder Flickzeug
  • Falls die Laufräder nicht über Schnellspanner verfügen: einen 15er-Maulschlüssel zum Laufrad ausbauen

Am schnellsten geht die Reifenreparatur von der Hand, wenn Sie den defekten Schlauch gegen einen Neuen tauschen.

Fahrradschlauch wechseln

  • Lassen Sie zunächst die Luft komplett aus dem Reifen.
  • Entfernen Sie Ventilkappe, Ventil und Sicherungsring.
  • Heben Sie den Reifen auf Höhe des Ventils mit Hilfe der Reifenheber von der Felge.
  • Ziehen Sie den Reifenheber komplett an der Felge entlang, um den Reifen auf einer Seite vollständig von der Felge zu streifen.
  • Ziehen Sie den defekten Schlauch aus dem Reifen.
  • Kontrollieren Sie die Innenseite des Reifens auf die Ursache des Defekts, eine Scherbe, ein spitzes Steinchen oder Dornen. Aber vorsichtig, damit Sie sich nicht verletzen.
  • Entfernen Sie den Fremdkörper und ziehen sie den neuen Schlauch auf die Felge, beginnend mit dem Ventil. Am einfachsten geht das, wenn Sie ihn vorher leicht aufpumpen.
  • Schieben Sie den Reifen mit beiden Daumen über die Flanke der Felge. Vorsicht: Achten Sie darauf, den Schlauch nicht einzuklemmen.
  • Jetzt können Sie den Reifen aufpumpen. Fertig.

Haben Sie keinen Ersatzschlauch dabei, heißt es flicken.

Reifen flicken

  • Ziehen Sie den Schlauch aus dem Reifen. Danach müssen Sie zunächst die undichte Stelle finden. Ist diese nicht auf den ersten Blick sichtbar, pumpen Sie den Schlauch leicht auf und hören oder fühlen Sie, wo die Luft entweicht. Im Zweifel halten Sie den Schlauch unter Wasser, um die Stelle zu finden.
  • Rauen Sie die defekte Stelle mit Schmirgelpapier an.
  • Tragen Sie den Kleber auf und warten Sie fünf bis zehn Minuten.
  • Drücken Sie den Flicken fest auf den Reifen. Fertig.