Hecke schneiden: So geht‘s

Möchten Sie Ihren Hecken und Sträuchern einen neuen Schnitt verpassen, dann sollten Sie dies zum richtigen Zeitpunkt angehen. Wichtig ist, dass Sie die sogenannte Schonzeit vom 1. März bis zum 30. September einhalten. In dieser Zeit können sich vor allen Dingen Vögel in Büschen und Hecken einnisten, um dort ihren Nachwuchs auszubrüten. Um diese Brutzeit nicht zu gefährden, sollte ein Radikalschnitt während dieser Zeit nicht erfolgen. Erlaubt sind jedoch Form- und Pflegeschnitte wie das Entfernen junger Triebe.

Für einen radikalen Schnitt eignet sich am besten ein frostfreier Tag. Fallen die Temperaturen unterhalb von minus fünf Grad, kann es zu Schädigungen kommen, da die Zweige beim Schnitt zerquetscht werden können.

Um eine möglichst gerade Schnittkante zu erhalten, können Sie eine Schnur spannen, die ihnen das Einhalten einer Linie erleichtert. Zum Schneiden eignet sich am besten eine Heckenschere, die es in unterschiedlichen Ausführungen im Fachhandel gibt.

Formschnitte

Buchsbäume sehen nicht nur als Kübelpflanze schön aus, sondern geben auch als Hecke eine gute Figur ab. Sie sind pflegeleicht und leicht zu schneiden. Besonders gut geeignet sind sie für sogenannte Formschnitte. Dabei werden die Pflanzen in beliebige geometrische Figuren geschnitten, beispielsweise in Würfel-, Pyramiden- oder Kugelform. Aber auch jedes andere Motiv wie etwa eine Tierfigur ist denkbar. Wichtig ist, dass der Formschnitt nur an bedeckten Tagen oder in den Abendstunden erfolgt, da die Blätter sonst braun werden können.

Weil nicht jeder ein großer Gartenkünstler ist und aus freier Hand die perfekte Buchsbaumkugel schneiden kann, gibt es praktische Hilfen für erfolgreiche Formschnitte: halbkreisförmige Schablonen für die beliebten runden Kugeln (diese können Sie aus Pappe auch selbst herstellen), Drahtgestelle für geometrische und Tierfiguren und vieles mehr.

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