Österreichs Weingesetz gilt als das strengste der europäischen Weinwelt. In der Alpenrepublik stehen Produkte von hoher Qualität im Fokus. Die klimatischen Bedingungen sind ideal für edle Weißweinsorten, die durch Raffinesse und feine Frucht überzeugen. Dazu zählen Grüner Veltliner, Muskateller oder Welschriesling. Bei den Roten sorgen vor allem Blaufränkisch und Zweigelt, die Frucht und Eleganz ins Glas zaubern, für Aufmerksamkeit.
Ungarn
In Ungarn haben viele Winzer die Chance zum Neuanfang nach dem Zusammenbruch der alten Planwirtschaft Ende der 1980er Jahre ergriffen. Sie setzten auf Qualität und spürbare Mengenreduktion, haben Unterstützung von erfahrenen Önologen und Experten aus dem Westen hinzugezogen. Die Weine Ungarns werden durch kontinentales Klima beeinflusst, d.h. durch heiße Sommer und strenge Winter. Leichte, trockene und fruchtige Weißweine haben hier ihre Heimat, bei den Rotweinen sind es Cabernet Sauvignon und Pinot Noir.
Mazedonien
Bis in die Antike reicht die Geschichte des Weinbaus in Mazedonien. Er ist untrennbar mit dem Namen Alexander des Großen verbunden. In der ehemaligen jugoslawischen Republik sind die Bedingungen für Weinbau günstig, die Landschaft ist bergig, das Klima warm, und so wird auf ca. 35.000 Hektar überwiegend Rotwein angebaut. Er präsentiert sich frisch, mit vollen Aromen nach Beerenfrüchten.
Eigenschaften: Zweigelt ist eine österreichische Neuzüchtung aus dem Jahr 1922 von Dr. Friedrich Zweigelt, dem damaligen Direktor der Bundesversuchsanstalt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg. Aus Blaufränkisch und St. Laurent wurde Zweigelt, die heute die häufigste rote Rebsorte Österreichs. Er hat eine satte granatrote Farbe mit ziegelroten Reflexen. Im Duft ist er reif, würzig mit Aromen feiner Beerenfrucht, und er präsentiert sich am Gaumen mit guter Struktur und weichen Tanninen. Ideal zu Wild, Fleisch und Käse.