Italien ist mehr als nur ein Land − Italien ist ein Lebensgefühl: unbeschwerte Heiterkeit, dazu Espresso, Pasta und Pizza. Dolce Vita eben.
Und was wären Spaghetti, Lasagne oder Antipasti ohne ein Gläschen Prosecco, Pinot grigio oder Barolo? Wein aus Italien gehört zu unserem Alltag wie Cappuccino und Latte macchiato. Wir kennen ihn aus der kleinen Pizzeria um die Ecke und natürlich aus dem Urlaub. Mehr noch als in vielen anderen Ländern werden in Italien autochthone, d. h. einheimische Rebsorten angebaut wie z. B. die Sangiovese- oder Nebbiolotraube, aus denen so berühmte Weine wie Chianti, Brunello di Montalcino oder Vino Nobile gewonnen werden.
Von den Alpen bis in die Stiefelspitze sind eine Million Hektar mit Reben bepflanzt, fast fünf Mal so viel wie in Frankreich. Kein Wunder, dass diese Vielfalt an Rebsorten, Böden, Klimaten und Mikroklimaten eine nicht zu zählende Vielfalt an Weinen hervorbringt, so verschieden wie Land und Leute. So haben Italiens Weine alles zu bieten: Kraft und Struktur, Frische und Frucht, Eleganz und Raffinesse, vom einfachen Tafel- bis hin zum absoluten Spitzenwein. Italien ist aber nicht nur für Genießer unglaublich interessant.
Herkunft: Orvieto ist eine kleine Bergstadt im italienischen Anbaugebiet Umbrien, südlich der Toskana. Hoch oben auf einer Felsplatte liegen die berühmten Rebflächen. Schon lange genießt der Wein aus dieser klassifizierten Region einen hervorragenden Ruf. Orvieto gibt es heute in zwei Varianten: trocken und lieblich. Die trockene wird aus den Rebsorten Trebbiano, Chardonnay, Grechetto und anderen weißen Sorten gekeltert. Charakteristisch ist das harmonische, dezent bittere und pikante Bukett.
Eigenschaften: Dieser Wein reift sechs Monate in Edelstahltanks und sollte jung getrunken werden. Im Glas leuchtet er hellgelb mit leicht grünlichen Reflexen. Im Duft entfalten sich Aromen von Nuss und Pflanzengrün, am Gaumen überrascht er mit Würze und Frische. Er passt gut zu leichten Vorspeisen und Pasta.