Italien ist für uns Deutsche mehr als nur ein Land. Italien ist ein Lebensgefühl, unbeschwerte Heiterkeit unter blauem Himmel, dazu Espresso, Pasta und Pizza. Dolce vita eben.
Für die Italiener gehört Wein zum Alltag einfach dazu. Das kleine Gläschen kühlen, erfrischenden Rosés zur Mittagspause ist ebenso selbstverständlich wie ein knackiger Weißer zum Aperitif und ein dunkler Roter zum Abendessen. Wein ist in Italien traditionell eher ein Lebens- als ein Genussmittel.
Knapp eine Million Hektar ist von den Alpen bis in die Stiefelspitze mit Reben bepflanzt, die von gut über einer Million Weinbaubetrieben bewirtschaftet werden. Das ist fast fünfmal so viel wie in Frankreich. Kein Wunder, dass die Weine so verschieden sind wie Land und Leute auch. In keinem anderen Land gibt es so viele autochthone, d.h. einheimische Rebsorten, Böden und Mikroklimata. Subalpin ist das Klima im Norden des Landes, subtropisch heiß dagegen im 2.000 Kilometer entfernten Süden des Landes. So haben Italiens Weine alles zu bieten: Kraft und Struktur, Frische und Frucht, Eleganz und Raffinesse, vom einfachen Tafel- bis hin zum absoluten Spitzenwein.
Herkunft: Die Weinberge liegen in der deutschsprachigen Provinz Bozen in den Tälern von Etsch und Eisack. Es wird fast ausschließlich DOC-Wein produziert.
Eigenschaften: Vernatsch, in Württemberg als Trollinger bezeichnet, ist die Hauptrebsorte Südtirols und ergibt süffige und leichte Rotweine. Himbeer charakterisiert diesen Wein sowohl in der Farbe als auch im Duft. Er schmeckt rund und weich und passt zu allen Anlässen.