Weine aus Deutschland, einem der ältesten und bedeutendsten Weinbauländer Mitteleuropas, genießen international hohes Ansehen. Reizvolle, abwechslungsreiche Landschaften prägen die 13 Weinanbaugebiete; spektakuläre Steillagen, schmale Flusstäler und bis zum Horizont reichende üppige Rebflächen sind neben verschiedenen Klimazonen und Bodentypen mitverantwortlich für eine unglaubliche Weinvielfalt.
Langweilig sind deutsche Weine nicht: im Gegenteil. Durch die nördliche Lage − der Weinbau stößt an seine klimatische Grenze − und das kühlere Klima entfalten die Trauben zur Lesezeit mehr Weinsäure, aber dafür weniger Gerbstoffe als Trauben aus südlicheren, wärmeren Regionen.
Das verleiht deutschen Weinen ihre typische unnachahmliche Frische und Spritzigkeit.
Herkunft: Der Weinbau in Franken geht bis ins achte Jahrhundert zurück. Vor allem Klöster bauten damals Reben zur Herstellung von Messwein an. Heute werden auf ca. 6000 Hektar Rebfläche, die sich von Bamberg bis Aschaffenburg erstrecken, überwiegend Weißweine angebaut.
Eigenschaften: Silvaner aus Franken zählt zu den besten Deutschlands, auch gilt Silvaner, der wahrscheinlich im 17. Jahrhundert aus dem Donauraum nach Deutschland kam, heute als typisch fränkische Rebsorte. Sie stellt relativ hohe Ansprüche an Boden und Klima. Dieser Wein ist von hellem Gelb, überzeugt im Duft mit zarter Apfel- und Birnenfrucht und schmeckt saftig und frisch. Der ideale Begleiter von Vorspeisen und Fischgerichten.