Weine aus Deutschland, einem der ältesten und bedeutendsten Weinbauländer Mitteleuropas, genießen international hohes Ansehen. Reizvolle, abwechslungsreiche Landschaften prägen die 13 Weinanbaugebiete; spektakuläre Steillagen, schmale Flusstäler und bis zum Horizont reichende üppige Rebflächen sind neben verschiedenen Klimazonen und Bodentypen mitverantwortlich für eine unglaubliche Weinvielfalt.
Langweilig sind deutsche Weine nicht: im Gegenteil. Durch die nördliche Lage − der Weinbau stößt an seine klimatische Grenze − und das kühlere Klima entfalten die Trauben zur Lesezeit mehr Weinsäure, aber dafür weniger Gerbstoffe als Trauben aus südlicheren, wärmeren Regionen.
Das verleiht deutschen Weinen ihre typische unnachahmliche Frische und Spritzigkeit.
Herkunft: Fast 500 Winzer waren an diesem Projekt beteiligt, bei dem Spitzenqualität im Weinberg erzeugt wurde. Das Etikett wurde vom Bauhaus-Archiv in Berlin zur Verfügung gestellt und zeigt ein Werk von Paul Klee, der zu den bedeutendsten bildenden Künstlern des 20. Jahrhunderts zählt.
Eigenschaften: Der Spätburgunder ist wahrscheinlich die Mutter der Burgunderfamilie mit Grau-, Weiß- und Frühburgunder und wurde schon im beginnenden Mittelalter durch die Mönche in ganz Europa verbreitet. Auch in Baden gilt er als Traditionsrebsorte, wobei sie höchste Ansprüche an Standort und Weinbergpflege stellt. Doch dafür liefert sie Weine mit geschmacklicher Komplexität und Länge. Dieser Spätburgunder zeichnet sich durch ein intensives, lebendiges und für die Rebsorte typisches Granatrot aus. Im Duft erinnern Aromen an Brombeeren und Sauerkirschen sowie an Kirschmarmelade und feinherbe Schokolade. Ein Wein mit überzeugender Struktur, sowohl im Duft als auch am Gaumen. Auf der Zunge wiederholen sich die Fruchtnuancen, feine Tannine verleihen diesem Wein Charakter. Ein Klassiker mit Länge und Tiefe, der perfekt mit klassischem Rinderbraten in Burgundersauce, aber auch mit Lamm und Wildgerichten, Pilzrisotto und klassischen feinen Rotschmierkäsen harmoniert.